Budgetplan für 2027: DMW beantragt 11,62 Milliarden Pesos für Arbeitsmigranten
EditDas philippinische Ministerium für Arbeitsmigranten (Department of Migrant Workers, DMW) hat für das Haushaltsjahr 2027 ein Budget von 11,62 Milliarden Pesos beantragt. Die Summe soll dazu dienen, OFWs sicherzustellen. Dieser Vorschlag im Rahmen des NEP liegt leicht unter dem für 2026 bewilligten Betrag von 11,75 Milliarden Pesos laut dem GAA. Beide Summen beinhalten automatisch zugewiesene Mittel wie Lebensversicherungs- und Rentenprämien sowie Sonderkonten.
Die Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. plant, die Mittel auf das Ministerium und seine nachgeordnete Behörde, die Overseas Workers Welfare Administration (OWWA), aufzuteilen. Dem NEP zufolge sieht der Plan 7,27 Milliarden Pesos für das Büro des Ministers des DMW und 4,35 Milliarden Pesos für die OWWA vor. Ein zentraler Bestandteil ist der AKSYON-Fonds (Agarang Kalinga at Saklolo para sa mga OFW na Nangangailangan), für den 2 Milliarden Pesos vorgesehen sind. Dieser Betrag entspricht dem Wert des Vorjahres und dient der Bereitstellung rechtlicher, medizinischer und finanzieller Unterstützung. Allerdings wird der gesamte Posten für Wohlfahrt und Vermittlungsdienste voraussichtlich von 4,8 Milliarden Pesos im Jahr 2026 auf 4,6 Milliarden Pesos im Jahr 2027 sinken.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Notfall-Repatriierungsprogramm der OWWA. Hierfür werden 978 Millionen Pesos beantragt, was eine Reduzierung gegenüber den 1,29 Milliarden Pesos aus dem Jahr 2026 darstellt. Die Notwendigkeit solcher Programme bleibt angesichts geopolitischer Spannungen hoch. Seit dem Beginn der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Israel gegen den Iran am 28. Februar sind über zwei Millionen Filipinos in der Konfliktregion im Nahen Osten betroffen. Im Juni ordnete Präsident Marcos Jr. zusätzlich 3 Milliarden Pesos für Repatriierungs- und Reintegrationsmaßnahmen an. Bis Juli meldete das DMW die Rückführung von 10.580 Migranten und deren Angehörigen.
Der Haushaltsvorschlag wird am Mittwoch, den 26. August, im zuständigen Ausschuss des Repräsentantenhauses beraten.




