Budgetmangel verhindert technische Untersuchungen von Wasserfällen in Cebu City
Die technische Untersuchung von vier Wasserfällen in Cebu City kann im Haushaltsjahr 2026 nicht stattfinden, da das zuständige Umweltamt keine entsprechenden Mittel bereitstellen kann. Das Büro für Umwelt- und Naturressourcen der Stadt Cebu (Ccenro) teilte dem Stadtrat mit, dass das Budget für Wasserproben bereits für die langfristige Überwachung bestehender Standorte fest verplant ist.
Laut Editha Peros, der Leiterin des Ccenro, würde die Aufnahme neuer Standorte die Kontinuität der langfristigen Umweltdaten unterbrechen. Die aktuellen Überwachungsorte sind Teil einer chronologischen Datenreihe, die für vergleichende Analysen und die wissenschaftliche Bewertung von Umwelttrends notwendig ist. Zudem verwies Peros auf rechtliche Hürden bei der Beschaffung: Eine bestehende Bestellung aus dem Jahr 2025 mit einem externen Labor legt die Probenahmestellen fest. Abweichungen davon könnten bei Prüfungen durch die Rechnungsprüfungsbehörde (Commission on Audit) zu Problemen führen, da die Abrechnungen des Labors exakt mit dem Auftrag übereinstimmen müssen.
Betroffen von der geplanten Untersuchung sind der Mangyapyap-Wasserfall in Barangay Paril, der Kabang-Wasserfall in Barangay Budlaan, der Manggasang-Wasserfall in Barangay Tagbao sowie der Linut-od-Wasserfall in Barangay Taptap. Der Stadtrat hatte durch die Resolution 17-4177-2026 technische Bewertungen, Wasserqualitätstests und Analysen der Durchflussraten für diese Gebiete angeordnet.
Um das Vorhaben dennoch voranzutreiben, hat der Stadtrat einen geänderten Antrag verabschiedet. Das Ccenro soll nun eine Kostenschätzung für das Jahr 2027 vorlegen, damit die Untersuchungen in den nächsten Haushalt aufgenommen werden können. Als kostengünstige Alternative schlug Stadtrat Alvin Arcilla vor, die Wasserproben kostenlos im Labor des MCWD testen zu lassen, da dieser Dienst der Stadtverwaltung Cebu zur Verfügung steht.
Quellen
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