Gesellschaft

Boss Toyo entschuldigt sich nach Kritik an Dokumentation über illegalen Müllplatz

In der Sendung „I-Witness“ des Senders GMA wurde am 12. Juli eine Dokumentation mit dem Titel „Ibinasurang Paraiso“ („Ein Paradies, das zum Müllplatz wurde“) ausgestrahlt, die von einem illegalen Müllplatz auf dem angestammten Land der Aeta in Subic, Zambales, berichtete. Die Dokumentation thematisierte, wie ein Berggebiet innerhalb des angestammten Territoriums der Aeta durch die lokale Regierung in eine Mülldeponie umgewandelt wurde, was die indigene Gemeinschaft dazu zwang, das von ihren Vorfahren geerbte Land zu verlassen.

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Symbolbild: Envato

Der Content-Creator Boss Toyo hatte die Dokumentation der Journalistin Kara David in Frage gestellt und behauptet, das Grundstück befinde sich nun in Privatbesitz und der Abfall sei bereits sortiert worden. Kara David wies diese Behauptungen jedoch zurück und erklärte, dass ihr Team über einen Monat lang Untersuchungen zu dem Fall durchgeführt habe.

Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (Department of Environment and Natural Resources, DENR) hatte die Schließung der Deponie bereits angeordnet, nachdem diese als illegal eingestuft worden war. Kara David betonte, dass ein Gesetzesverstoß vorliege und das Büro des Bürgermeisters die Verantwortung für die Situation bereits übernommen habe.

Nachdem zahlreiche Internetnutzer Boss Toyo vorwarfen, er sei falsch informiert worden, entschuldigte er sich öffentlich. Die Entschuldigung erfolgte nach einer Welle der Kritik an seiner Infragestellung der Dokumentation.

Quellen