Bootsunfall im Mapanuepe-See: Sechs Tote und drei Vermisste in Zambales
EditAm Donnerstagnachmittag, den 27. August 2026, ist im Mapanuepe-See in der Gemeinde San Marcelino, Provinz Zambales, ein motorisiertes Boot gekentert. Bei dem Unglück kamen sechs Menschen ums Leben, darunter drei Erwachsene und drei Minderjährige. Drei weitere Personen werden noch vermisst, darunter ein fünfjähriges Kind, ein 12-jähriges Kind sowie eine schwangere Erwachsene.
Die Opfer gehörten der indigenen Gemeinschaft der Aeta aus Sitio Lumibao an. Sie hatten Lebensmittel und Medikamente von einem Gesundheitszentrum in Barangay Buhawen erhalten und an einem Treffen des Pantawid Pamilyang Pilipino Programms (4Ps) sowie einer Impfaktion teilgenommen, bevor sie auf dem Rückweg in das gekenterte Boot stiegen. Insgesamt befanden sich 13 Personen in dem Boot, als es in der Nähe der "Sunken Church" in Barangay Buhawen kenterte.
PCG geriet das Boot in starke Winde und unruhiges Wasser, bevor es umging. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch Gegenstand laufender Untersuchungen. Rettungskräfte der Küstenwache, der örtlichen Katastrophenschutzbehörde von San Marcelino, der lokalen Polizei, der Feuerwehr sowie der 2. Mobile Provinz-Einsatzkompanie und Mitarbeiter aus Barangay Buhawen waren am Unfallort im Einsatz.
Die Such- und Bergungsarbeiten wurden am Donnerstagsabend gegen 18:45 Uhr aufgrund der schlechten Wetterbedingungen vorübergehend unterbrochen. Die Küstenwache setzte die Suche nach den vermissten Passagieren am Freitag, den 28. August, fort, während die Behörden gleichzeitig mit der Identifizierung der Opfer beschäftigt sind.




