Sicherheit – Pampanga
Bombendrohungen in Mabalacat City führen zur Aussetzung des Schulunterrichts
In der Stadt Mabalacat in der Provinz Pampanga wurde der Präsenzunterricht an allen öffentlichen und privaten Schulen für Montag, den 27. Juli 2026, ausgesetzt. Grund für die Entscheidung der Stadtverwaltung sind Bombendrohungen, die über soziale Medien verbreitet wurden.
Die Drohungen stammen laut Angaben des Bürgermeisters von einem Facebook-Nutzer unter dem Pseudonym „Anthony Policarpio“. Dieser hatte am Samstag angekündigt, zwischen dem 26. August und dem 5. September mehrere Grund- und weiterführende Schulen in der Stadt in die Luft zu jagen. Als Motiv für die Drohungen wurden angebliche Diskriminierungen bei der Aufnahme von Schülern genannt.
Betroffen von den angedrohten Anschlägen sind Schulen in den Ortsteilen Atlu Bola, Mamatitang, San Joaquin, Sta. Ines, Tabun, Camatchiles und Mangalit. Auch Schulleiter und lokale Dorfvorsteher äußerten besorgt über die Sicherheit der Kinder. Bürgermeister Gerald Guttrie Aquino gab die Maßnahme am Sonntagabend bekannt. Während eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchgeführt wird, soll der Unterricht über alternative Lernformen fortgesetzt werden.
Die Entscheidung fiel nach Rücksprache mit der örtlichen Polizeistation von Mabalacat City sowie dem zuständigen Schulamt (Schools Division Office) des Bildungsministeriums. In der benachbarten Stadt Angeles City kam es am Samstag zu einem separaten Vorfall: Dort wurden drei Minderjährige vernommen, nachdem sie ein Video auf sozialen Medien veröffentlicht hatten. Darin war eine maskierte Person zu sehen, die damit drohte, Schüler der Cutud Elementary School zu erstechen.
Die Jugendlichen gaben bei der Befragung an, das Video sei lediglich ein Scherz gewesen. Der Gemeinderat von Barangay Cutud teilte mit, dass die Minderjährigen nun psychologische Beratung sowie gemeinnützige Arbeit leisten müssen, um die Tragweite ihres Handelns zu begreifen.