Bombendrohung gegen Schule in Surigao del Sur führt zu Fernunterricht
Nach einer Drohung mit einem Angriff auf die Barobo National High School in der Provinz Surigao del Sur hat die Schulleitung am Freitag, den 24. Juli, auf modularbasierten Fernunterricht umgestellt. Grund für die Maßnahme war ein beunruhigender Social-Media-Post, in dem gezielt bestimmte Klassenstufen und Abteilungen der Schule als potenzielle Ziele genannt wurden.
Die Drohung wurde laut Berichten von einer Social-Media-Seite namens „Yawa Ka“ verbreitet. In dem Post wurde die Frage gestellt, ob die Schule für den nächsten Tag bereit sei. Zudem wurde behauptet, dass ein Angriff in der Nähe des Wachhauses der Schule beginnen würde, wobei auch von einer Liste mit Personen die Rede war, die am nächsten Tag getötet werden sollten.
Die örtliche Polizeistation von Barobo (Barobo Municipal Police Station) koordinierte sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht mit der Schulverwaltung. Die Beamten führten Überprüfungen durch, um die Echtheit der Drohung zu bewerten, und setzten vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen auf dem gesamten Schulgelände sowie in der Umgebung um. Die Ermittlungen zur Identifizierung der verantwortlichen Personen oder Gruppen dauern an.
Die Schulleitung rief Eltern, Schüler und die Öffentlichkeit dazu auf, ruhig zu bleiben und sich ausschließlich auf offizielle Mitteilungen der Schule oder der Behörden zu verlassen. Die Lernenden wurden angewiesen, sich bezüglich ihrer Aufgaben mit den jeweiligen Lehrkräften abzustimmen. In der Gemeinschaft löste der Vorfall große Besorgnis aus; während einige Eltern die Entscheidung zum Fernunterricht zur Sicherheit ihrer Kinder unterstützten, äußerten andere ihre Angst um die Sicherheit ihrer Kinder vor Ort.
Quellen
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