Sicherheit – La Union

Bombendrohung gegen drei Hochschulen in La Union im Internet verbreitet

Am 25. Juli wurden in San Fernando City, Provinz La Union, aufgrund einer online veröffentlichten Bombendrohung großflächige Durchsuchungen an drei Hochschulcampussen durchgeführt. Die betroffenen Areale wurden von Spezialkräften der Provinzialpolizei, darunter eine Einheit für Sprengstoffbeseitigung sowie Spürhunde, gesichert.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Durchsuchungen konzentrierten sich auf den Mid La Union Campus der Don Mariano Marcos Memorial State University (DMMMSU-MLUC), das Saint John Bosco College of Northern Luzon Inc. (SJBCNL) sowie das Lorma College. Bei den systematischen Sicherheitsüberprüfungen und Durchsuchungen der Campusgelände konnten jedoch keine Sprengstoffe gefunden werden, so die Polizei.

Die Drohung sowie provokante Beleidigungen wurden über ein gefälschtes Social-Media-Konto mit dem Namen „Britney Madonna Kepya“ verbreitet. Die Cybercrime-Einheit der Polizei ermittelt derzeit gegen die Person oder Gruppe, die hinter dem Account steckt. Der Polizeidirektor der Provinz La Union, Colonel Redentor Ulsano, versicherte den Studierenden, Eltern und dem Schulpersonal, dass die Sicherheit in der Provinz gewährleistet sei und die Lage unter Kontrolle stehe.

Die Behörden riefen die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit auf und baten darum, unbestätigte Inhalte in sozialen Medien nicht zu teilen, um unnötige Panik zu vermeiden. Hinweise auf den Betreiber des Kontos können über die Hotline der La Union Provincial Police Office (LUPPO) unter der Nummer 0998-598-5152 oder bei der nächsten Polizeistation gemeldet werden.

Das Verbreiten von falschen Informationen über Bomben oder das Abgeben von Drohungen ist strafbar, auch wenn keine tatsächliche Gefahr besteht. Dies gilt gemäß dem Präsidialdekret Nr. 1727. Zudem drohen den Tätern strafrechtliche Konsequenzen nach dem Cybercrime Prevention Act von 2012, wie die Polizei betonte.