Sicherheit

Bombendrohung an Grundschule in Davao City als Falschmeldung entlarvt

Eine mutmaßliche Bombendrohung an der Corcuera Elementary School im Stadtteil Barangay Panacan führte am Freitagmorgen, den 24. Juli, zu einer Evakuierung und Unterrichtsausfall. EOD und DCPO untersuchten das Gelände nach einer Meldung über einen Online-Post, die für Unruhe gesorgt hatte.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Der Vorfall wurde gegen 10:20 Uhr gemeldet, nachdem das Notrufzentrum Central 911 durch einen Elternteil informiert worden war. Eine Anwohnerin hatte eine Drohung in den sozialen Medien gesehen und diese einer 54-jährigen Mutter mitgeteilt, die an der Schule auf ihre Enkelin wartete. Die Mutter informierte daraufhin die stellvertretende Schulleitung. Später gab die Zeugin gegenüber den Ermittlern an, dass sie sich nicht sicher sei, ob die Information von Facebook, einer SMS oder einer privaten Messenger-Nachricht stammte. Sie habe den Post bereits gegen 23:00 Uhr am Vorabend wahrgenommen.

Während die Polizei aus dem Sasa-Distrikt und die Sicherheitskräfte des Barangays Panacan das Gelände absicherten, führten die EOD-K9-Teams eine gründliche Durchsuchung des Campus durch. Die Schulleitung setzte den Unterricht vorsorglich für den restlichen Tag aus. Die Polizei konnte die Drohung schließlich als unbegründet und unbestätigt einstufen.

Dr. Ericson D. Batican, der Leiter des Barangays Panacan, mahnte die Bevölkerung zur Verantwortung und warnte davor, unbestätigte Informationen zu teilen, die Panik auslösen und Einsatzkräfte binden. Er wies darauf hin, dass das Verbreiten falscher Bombendrohungen nach dem Präsidialdekret Nr. 1727 eine Straftat darstellt, die mit bis zu fünf Jahren Haft und Geldstrafen von bis zu 40.000 Pesos geahndet werden kann. Die Polizei aus Sasa führt derzeit Cyber-Ermittlungen durch, um die ursprüngliche Quelle der Nachricht zu ermitteln.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.