Biliran-Brücke nach Reparatur wieder voll belastbar
Die Biliran-Brücke kann nach Abschluss von Instandsetzungsarbeiten wieder von allen Fahrzeugtypen befahren werden. Wie das philippinische Ministerium für öffentliche Arbeiten und Verkehr (DPWH) mitteilte, wurde die ursprüngliche maximale Traglast von 15 Tonnen wiederhergestellt.
Die Aufhebung der Fahrbeschränkungen erfolgte nach dem Austausch der Dehnungsfugen. Diese Arbeiten wurden notwendig, nachdem die Brücke im Dezember 2024 aufgrund eines Vorfalls, bei dem die Konstruktion sichtbare Schwankungen aufwies, unter Einschränkungen gestellt worden war. Seitdem mussten schwerere Fahrzeuge auf Fähren ausweichen.
Irwin Antonio, Ingenieur beim zuständigen Bezirksbüro des DPWH in Biliran, erklärte, dass die Brücke seit dem 23. Juli wieder für alle Fahrzeuge mit einer Gesamtlast von bis zu 15 Tonnen freigegeben ist. Er wies Autofahrer jedoch an, strikte Sicherheitsregeln einzuhalten: Während der Überquerung soll nicht geschaltet werden, es darf jeweils nur ein Fahrzeug die Brücke nutzen und die Geschwindigkeit muss zwischen 15 und 20 Kilometern pro Stunde liegen. Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit und dem Schutz der Bausubstanz.
Die im Jahr 1976 errichtete Brücke ist die einzige Straßenverbindung zwischen der Insel Biliran und Leyte sowie dem restlichen Osten der Visayas-Region. Sie ist eine lebenswichtige Route für Anwohner, den Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Handelsgüter und die Versorgung mit lebensnotwendigen Dienstleistungen.
Um die alternde Struktur langfristig zu erhalten, plant das DPWH weitere Maßnahmen. Für den Haushalt 2027 wurde ein Projekt zur Nachrüstung im Wert von 266 Millionen Pesos vorgeschlagen, das zusätzliche Stützsysteme und die Verstärkung von Stahlkomponenten vorsieht. Zudem gibt es Pläne für eine Parallelbrücke im Wert von 1,72 Milliarden Pesen, die mit Unterstützung der Asiatischen Entwicklungsbank realisiert werden soll. Die bestehende Brücke soll trotz möglicher Neubauten als wichtiges Wahrzeichen der Provinz erhalten bleiben.
Quellen
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