Gesellschaft: Landesweit

Bildungsministerium fordert 150 Milliarden Pesos für unterfinanzierte Programme

Das DepEd hat den Senat um Unterstützung gebeten, um die Mittel für den nationalen Haushalt 2027 aufzustocken. Hintergrund sind betriebliche Lücken sowie Programme zur Lernförderung, die derzeit nicht ausreichend finanziert sind. Im aktuellen Entwurf des Haushaltsgesetzes (General Appropriations Bill) sieht die Zuweisung für das DepEd 967,23 Milliarden Pesos vor. Dies entspricht einer Kürzung von 6,17 Milliarden Pesos gegenüber den ursprünglich im nationalen Ausgabenprogramm (National Expenditure Program) vorgeschlagenen 969,79 Milliarden Pesos.

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Symbolbild: Envato

Bildungsminister Sonny Angara stellte als Reaktion auf diese Kürzungen einen Gesamtantrag in Höhe von 149,67 Milliarden Pesos. Davon entfallen 147,93 Milliarden Pesos auf eine sogenannte „Wunschliste“ des DepEd und 1,74 Milliarden Pesos auf die angegliederten Behörden. Die Mittel sollen unter anderem für die Verbesserung der Personalsituation (52,11 Milliarden Pesos), die Infrastruktur von Klassenzimmern sowie die Sicherheit an Schulen (41,06 Milliarden Pesos) und die Unterstützung des Wohlbefindens der Lernenden (35,92 Milliarden Pesos) verwendet werden. Weitere Posten umfassen die Wiederherstellung von Lernfortschritten (15,68 Milliarden Pesos), inklusive Bildung (833,8 Millionen Pesos) sowie Verwaltung und Innovation (330 Millionen Pesos).

Die zusätzlichen 1,74 Milliarden Pesos sind für die Betriebsmittel und Investitionen der angegliederten Institutionen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem das National Book Development Board, der National Council for Children’s Television, das National Museum of the Philippines, die Philippine High School for the Arts, die National Academy of Sports sowie der Teacher Education Council. Der Vorsitzende des Senatsausschusses für Grundbildung, Senator Bam Aquino, unterstützt das Anliegen und hat zugesagt, sich während der Haushaltsberatungen im Senat für höhere Zuweisungen einzusetzen.