Sicherheit – Landesweit

BFAR gründet Fischer-Bündnis gegen Desinformation im Westphilippinischen Meer

Das philippinische Büro für Fischerei- und BFAR hat die Allianz der Fischer für wahrheitsgetreue Informationen und Narrative im Westphilippinischen Meer ins Leben gerufen. Die Initiative mit dem Namen ATIN WPS soll gezielt Falschinformationen über die umstrittenen Gewässer entgegenwirken.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Mitglieder der Allianz sollen in ihren jeweiligen Gemeinden als vertrauenswürdige Informationsquellen fungieren und korrekte Fakten verbreiten. Das BFAR betonte, dass philippinische Fischer unmittelbar von den Entwicklungen im Westphilippinischen Meer betroffen sind. Durch die Initiative werden sie mit evidenzbasierten und rechtlich fundierten Kenntnissen ausgestattet, um Desinformation zu bekämpfen.

Die Schulungen umfassen technische Ausbildung zu den rechtlichen und historischen Hintergründen des Gebiets, dem Schiedsspruch von 2016, maritimen Ansprüchen sowie Methoden zur Bekämpfung von Falschmeldungen. Zudem sollen kritisches Denken, verantwortungsvolle Kommunikation und ein tieferes Verständnis der Rechte und UNCLOS gefördert werden.

Der Start der Allianz erfolgt nach einem Vorfall am Ayungin-Riff, bei dem zwei Angehörige der philippinischen Marine in einer Konfrontation mit der chinesischen Küstenwache verletzt wurden. Unterstützung für das Projekt erhält das BFAR vom Nationalen Sicherheitsrat sowie vom „Fish Right Project“ der US-Botschaft.

Der Hintergrund der Spannungen liegt in einem Schiedsspruch eines internationalen Tribunals in Den Haag aus dem Jahr 2016. Dieses entschied zugunsten der Philippinen und erklärte Chinas weitreichende Ansprüche im Südchinesischen Meer für rechtlich unbegründet. China erkennt dieses Urteil jedoch weiterhin nicht an.