Gesellschaft: Metro Manila

Beschwerden über Lärm und Gestank im Manila 'Fusion Alley'

Im Manila 'Fusion Alley' sorgt ein bekannter Straßenmarkt für Unmut unter den Anwohnern. Bewohner des Viertels beschweren sich über anhaltenden Lärm, Schmutz und unangenehme Gerüche in der Umgebung des Marktes, der vor allem durch soziale Medien und Influencer als Ort für preiswerte Speisen bekannt wurde.

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Bild: PIA

Der Markt besteht aus Dutzenden von Straßenverkäufern und kleinen Unternehmen. Viele der dort ansässigen Händler stammen ursprünglich vom Food-Basar Ugbo im Stadtteil Tondo, der jedoch nicht dauerhaft bestehen konnte. Während die günstigen Angebote viele Studenten und Feinschmecker anziehen, sehen die Anwohner die Lebensqualität durch die Geruchsentwicklung beeinträchtigt, auch wenn bereits Reinigungsbemühungen unternommen wurden.

Manilas Bürgermeister Isko Moreno wies die Vorwürfe der Verschmutzung in einem Medienforum zurück und betonte, dass das Gebiet kontinuierlich gereinigt werde. In einer anschließenden Konsultation zwischen Anwohnern und Händlern suchte der Bürgermeister nach einem Kompromiss. Er forderte die Verkäufer nachdrücklich auf, die Sauberkeit zu wahren, um die Gemeinschaft nicht zu belästigen. Moreno warnte zudem öffentlich, dass er den Markt umgehend schließen werde, sollte er erneut verschmutzt vorgefunden werden.

Die Straßenverkäufer gaben an, ihr Bestes für die Sauberkeit ihrer Stände zu tun, wobei sie auch auf die Unterstützung von Regierungsmitarbeitern bei der Reinigung setzen. Die Händler hoffen nun, dass der Betrieb von Fusion Alley nicht eingestellt wird oder sie zumindest einen dauerhaften Standort erhalten.