Beschuldigter Politiker in Negros Occidental wegen illegalem E-Sabong-Betrieb angezeigt
Gegen ein Mitglied des Provinzrates von Negros Occidental wurden strafrechtliche und administrative Beschwerden beim Büro des Ombudsmanns eingereicht. Hintergrund ist die mutmaßliche Entdeckung eines illegalen Online-Hahnenkampfs (E-Sabong) auf einem Grundstück, das einer Familiengesellschaft des Politikers zugeordnet wird.
Das Polizeiregionalbüro der Negros Island Region (PRO-NIR) bestätigte am 23. Juli, dass die RSOG die Beschwerden bereits am 20. Juli gegen das Mitglied des Provinzrates für den dritten Distrikt, Andrew Gerard L. Montelibano, eingereicht hat. Die Ermittlungen gehen auf einen Polizeieinsatz am 8. Juli zurück. Bei dieser Operation in der Hacienda Pilar Fischfarm in Barangay Alicante, E.B. Magalona, sollte ursprünglich ein Haftbefehl gegen eine gesuchte Person vollstreckt werden, wobei die Beamten auf den geheimen E-Sabong-Betrieb stießen.
Der Regionaldirektor der PRO-NIR, Polizeibrigadegeneral Romano V. Cardiño, erklärte, dass die genauen Vorwürfe nicht bekannt gegeben werden, da die Angelegenheit nun in der Zuständigkeit des Ombudsmanns liege. Er betonte, dass die Einreichung der Beschwerden ein Teil des rechtlichen Prozesses sei und noch keine Feststellung der Schuld bedeute. Die Polizei werde keine Details zu den Beweisen nennen, um das Verfahren nicht zu beeinflussen.
Montelibano weist jegliche Kenntnis über die illegalen Aktivitäten zurück. In einer früheren Stellungnahme gab er an, dass der betreffende Teil der Fischfarm seit Dezember des vergangenen Jahres an einen Mann namens „Ricky“ verpachtet sei, dessen vollständige Identität ihm jedoch nicht bekannt sei. Der Politiker betonte seine Unschuld und erklärte, er werde sich mit rechtlichem Beistand den Vorwürfen vor dem Ombudsmann stellen.
Quellen
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