Sicherheit

Belästigung im Mt. Isarog: Stadtverwaltung von Naga kündigt Vertrag eines Bergführers

Nach einem Vorfall im Mt. Isarog National Park leitet die Stadtverwaltung von Naga City in der Provinz Camarines Sur Schritte gegen einen Bergführer ein. Dem Mann wird vorgeworfen, ohne Erlaubnis das Zelt einer Wanderin betreten und diese belästigt zu haben.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Bürgermeisterin Leni Robredo verurteilte das Verhalten in einer Stellungnahme am Freitag als untragbar. Sie erklärte, dass ein solches Gebaren nicht den Sicherheitsstandards, der Professionalität und dem Respekt entspreche, die von allen Personen erwartet werden, die Besucher des Naturparks betreuen. Bei dem Beschuldigten handelt es sich laut Robredo um einen erst seit einem Monat beschäftigten Mitarbeiter des öffentlichen Sicherheitsamtes (Public Safety Office, PSO).

Der Bergführer hat sich zu dem Fehlverhalten bekannt. Die Stadtverwaltung hat ihn bereits von allen Einsätzen entbunden und bereitet derzeit die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses vor. Zudem wurde die Person dauerhaft von allen städtisch gesponserten, unterstützten oder akkreditierten Wanderaktivitäten ausgeschlossen. Die Stadtverwaltung hat zudem das Managementboard des Schutzgebiets sowie das Umweltministerium (Department of Environment and Natural Resources, DENR) ersucht, entsprechende Zugangsbeschränkungen und Akkreditierungsstopps innerhalb des Schutzgebiets zu verhängen.

Zur Untersuchung des Vorfalls wurde eine Task Force aus verschiedenen lokalen Ämtern gebildet. Das Büro für Geschlechterentwicklung (Gender and Development Office) wurde damit beauftragt, Kontakt zum Opfer aufzunehmen und Unterstützung anzubieten. Als Reaktion auf den Vorfall plant die Stadtverwaltung eine strengere Durchsetzung des Alkoholverbots in verbotenen Bereichen sowie verpflichtende Schulungen für Bergführer zu Themen wie Ethik und Geschlechtersensibilität.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.