Sicherheit

Baguio City fordert verstärkte Sicherheit an Schulen durch Dorf-Wachleute

Eine Reihe von gewalttätigen Vorfällen an Schulen auf den Philippinen hat den Stadtrat von Baguio City dazu veranlasst, die Stationierung von mindestens einem Barangay-Tanod, einem örtlichen Dorf-Wachmann, an jeder öffentlichen Schule der Stadt zu fordern. Diese Maßnahme soll die 128 Barangays der Stadt abdecken und die Sicherheit an Bildungseinrichtungen erhöhen.

Mindoro State U expands backyard farming program to help families improve food security
Bild: PIA - Mindoro State U expands backyard farming program to help families improve food security

Hintergrund der Initiative sind Berichte über Gewalt an Schulen in Städten wie Tacloban, Bacolod und Cavite. DepEd fehlen die finanziellen Mittel, um privates Sicherheitspersonal einzustellen, was die Campus-Areale verwundbar macht. Die Forderung ist in der Resolution Nr. 579 (Serie 2026) verankert, die am 3. Juli verabschiedet wurde.

Die vorgeschlagene Maßnahme stützt sich auf den Local Government Code von 1991 und orientiert sich an der Rundverfügung Nr. DILG. Diese wurde unter der Richtlinie von Präsident Ferdinand Marcos Jr. für das Schuljahr 2025-2026 erlassen. Zu den Aufgaben der Dorf-Wachleute gehören die Verkehrsregelung während der Schulzeiten, regelmäßige Patrouillen auf dem Schulgelände sowie die Überwachung verdächtiger Aktivitäten, um potenzielle Sicherheitsbedrohungen abzuschrecken.

Die lokalen Rats für Frieden und Ordnung (BPOACs) sollen die Stationierung mit dem Polizeibüro von BCPO und dessen zehn Polizeistationen koordinieren. Der Stadtrat appellierte an Bürgermeister Benjamin Magalong, eine Exekutivverordnung zu erlassen, um die Umsetzung und Durchsetzung dieser Richtlinie in allen Barangays sicherzustellen. Das Informationsbüro der Stadt Baguio (PIO) gab die Entscheidung am Freitag, den 17. Juli, bekannt.

Quellen