Baguio City erhält Gold-Auszeichnung für rauchfreie Politik
EditDie philippinische Stadt Baguio wurde bei den zweiten ASEAN Smoke-Free Awards mit der Gold-Auszeichnung geehrt. Die Anerkennung würdigt die Bemühungen der Stadt, Maßnahmen gegen das Rauchen konsequent umzusetzen, um sowohl die Bewohner als auch Besucher vor Tabakrauch zu schützen.
Die Preisverleihung fand am 10. September im Rahmen der Eröffnungszeremonie des Treffens der ASEAN-Gesundheitsminister in Kuala Lumpur, Malaysia, statt. Die Auszeichnungen werden von der Regierung von Laos unter der Leitung des ASEAN Health Cluster 1 in Zusammenarbeit mit dem ASEAN-Sekretariat und der Southeast Asia Tobacco Control Alliance (Seatca) organisiert.
Laut Seatca erhielt Baguio die Gold-Medaille nach einem strengen Auswahlverfahren. Die Preise richten sich an lokale Regierungen, die herausragende Leistungen bei der Entwicklung und Umsetzung rauchfreier Richtlinien erbracht haben. Damit stehen sie im Einklang mit der ASEAN-Gesundheitsagenda für die Zeit nach 2015 und der ASEAN-Erklärung von 2017 zur Präventionskultur.
Dr. Ulysses Dorotheo, Exekutivdirektor von Seatca, erklärte, dass die Preisträger bewiesen hätten, dass strikte und konsequent durchgesetzte Regeln auf lokaler Ebene umsetzbar sind. Lokale Verwaltungen könnten als Vorbild für andere Regierungen in Südostasien dienen, indem sie die öffentliche Gesundheit priorisieren und sich den Herausforderungen der Tabakindustrie widersetzen.
Baguio ist damit die zweite philippinische Stadt, die den höchsten Preis bei den ASEAN Smoke-Free Awards gewinnt, nachdem Iloilo City bereits 2024 die erste Gold-Auszeichnung erhielt. Auch die Stadt Pasig wurde mit einem Bronze-Award ausgezeichnet. Weitere Preisträger waren George Town aus Malaysia (Silber) sowie lokale Regierungen aus Indonesien, Malaysia, Myanmar, Thailand und den Philippinen (Bronze). Singapur erhielt zudem eine besondere Anerkennung für die kontinuierliche Durchsetzung rauchfreier Regeln.






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