Politik

ASEAN-Außenministertreffen in Manila: Philippinische Diplomatinin fordert regionale Einheit

Angesichts wachsender globaler Unsicherheiten hat die philippinische Außenministerin Ma. Theresa Lazaro die südostasiatischen Nationen dazu aufgerufen, ihre gemeinsame Zukunft durch konkrete und prinzipientreue Maßnahmen aktiv mitzugestalten. Dies erklärte sie am Dienstag bei der Eröffnung der 59. Versammlung der ASEAN-Außenminister (AMM) im PICC in Pasay City.

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Bild: PIA - asean afmm2

Lazaro betonte die Dringlichkeit der regionalen Zusammenarbeit in einer Zeit, die sie durch die drei Faktoren Umbruch, Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit charakterisiert. Das diesjährige Thema der Versammlung, „Navigating Our Future Together“ (Gemeinsam unsere Zukunft steuern), erfordere einen zukunftsorientierten Ansatz. Sie verglich das Navigieren mit der Wegfindung, die sich nicht auf statische Karten der Vergangenheit verlassen dürfe, sondern die sich ändernden Strömungen der Gegenwart lesen müsse, um einen sicheren Kurs für morgen zu planen.

Die Diplomatin unterstrich, dass internationale Kooperation für den 11-köpfigen Block keine Option mehr sei, sondern eine strategische Notwendigkeit darstelle. In einer gespaltenen globalen Landschaft könne keine Nation die Herausforderungen alleine bewältigen; die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Region läge in der Gemeinschaft.

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Als leitenden Rahmen für die Region verwies Lazaro auf den Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit in Südostasien (TAC), der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Sie bekräftigte die Verpflichtung zu Kernprinzipien wie dem gegenseitigen Respekt vor der Souveränität, der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten. Die Zukunft müsse bewusst gestaltet werden, um eine prosperierende und sichere Region zu gewährleisten, die sich an den Bestrebungen der Menschen orientiert.

Die 59. AMM sowie damit verbundene Treffen dauern bis zum 24. Juli an. An der Konferenz nehmen neben den regionalen Außenministern auch externe Dialogpartner teil, darunter hochrangige Diplomaten aus den USA, China und Russland, um zentrale wirtschaftliche, menschenrechtliche und geopolitische Themen zu erörtern.

Quellen