Anstieg der Dengue-Fälle und Todesfälle in Cebu City
EditIn Cebu City ist in diesem Jahr ein deutlicher Anstieg der Dengue-Fälle sowie der damit verbundenen Todesfälle zu verzeichnen. Laut Daten des Gesundheitsamtes von Cebu City (CCHD) wurden im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 18. Juli 1.228 bestätigte oder vermutete Infektionen registriert. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 12,35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 1.093 Fälle gemeldet wurden.
Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei den Todesfällen: Während im gleichen Zeitraum des Vorjahres drei Menschen starben, wurden in diesem Jahr bereits zehn Todesfälle dokumentiert. Dies entspricht einer Fallsterblichkeitsrate von 0,81 Prozent. Die Todesfälle ereigneten sich in den Morbiditätswochen 2, 4, 6, 9, 17 und 23. Davon entfielen vier Todesfälle auf das westliche Gesundheitsbezirk, drei auf den östlichen, einer auf den zentralen und zwei auf den nördlichen Bezirk.
Dave Tumulak, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Stadtrats von Cebu City, warnte vor der Lage und forderte die Bewohner sowie die Beamten der Barangays (Stadtteile) auf, die Präventionsmaßnahmen zu verstärken. Als Hauptursache für die Vermehrung der Mücken nannte er stehendes Wasser, das durch anhaltende Regenfälle in verstopften Abwasserkanälen und durch Müll zurückgehalten wird.
Die statistische Auswertung zeigt, dass vor allem Kinder in der Altersgruppe zwischen einem und zehn Jahren betroffen sind. Diese Gruppe macht mit 498 Fällen etwa 40,55 Prozent aller Infektionen aus. Das mediane Alter der Erkrankten liegt bei 12 Jahren. Zudem sind männliche Patienten mit 661 Fällen (53,83 Prozent) häufiger betroffen als weibliche. Die Altersspanne der Infizierten reicht von zwei Monaten bis zu 96 Jahren.
Nach Angaben des CCHD hat die Übertragung von DOH überschritten. Die Situation wird weiterhin als endemisch eingestuft. Dennoch bleibt der aktuelle Trend über dem Niveau des Vorjahres. Ein offizieller Ausbruch wird erst durch die lokale Regierung erklärt, was wiederum den Einsatz von Notfallgeldern für medizinische Versorgung und Feldoperationen ermöglichen würde.
Geografisch gesehen verzeichnete der Stadtteil Guadalupe mit 80 Fällen die höchste Anzahl an Infektionen, gefolgt von Basak San Nicolas (64), Lahug (57) und Labangon (53). Die höchsten Inzidenzraten pro 1.000 Einwohner wurden in San Nicolas Central, Pasil und Santo Niño gemeldet. Die medizinische Versorgung der Patienten erfolgte in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt, wobei das Cebu City Medical Center die Hälfte der tödlichen Fälle behandelte.



