Sicherheit: Cebu

Angriffe im Schwarzen Meer: Drei philippinische Seeleute getötet

Bei Drohnen- und Raketenangriffen auf kommerzielle Schiffe im nördlichen Schwarzen Meer sind drei philippinische Seeleute ums Leben gekommen. Nach Daten des Ministeriums für Migrantenarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) wurden zudem 15 weitere Besatzungsmitglieder verletzt, während eine Person weiterhin vermisst wird.

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Quelle: PIA

Die Angriffe ereigneten sich in der Nähe ukrainischer Häfen und betrafen insgesamt 17 Handelsschiffe, auf denen sich 236 philippinische Seeleute befanden. Der DMW-Sekretär Hans Leo Cacdac erklärte am Samstag, den 1. August 2026, dass das Ministerium eng mit den Schiffseigentümern und anderen Regierungsbehörden zusammenarbeite. Ziel der Kooperation sei es, die Rückführung der Verstorbenen sowie der betroffenen philippinischen Besatzungsmitglieder umgehend zu ermöglichen.

Auf Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat Sekretär Cacdac die Familien der drei Verstorbenen sowie die Angehörigen des vermissten Seeleuts persönlich besucht. Dabei übermittelte er den Familien das Beileid des Präsidenten und versicherte ihnen die volle Unterstützung und Hilfe seitens des Staates.

Im Rahmen der laufenden Rückführungsmaßnahmen sind bereits 89 Filipinos in die Heimat zurückgekehrt, darunter neun der Verletzten. So trafen am Freitag fünf Besatzungsmitglieder des unter Antigua-Flagge fahrenden Massengutfrachters m/v Venturo in Manila ein; weitere 13 Rückkehrer wurden für Samstag erwartet. Die verbleibenden philippinischen Seeleute befinden sich derzeit verteilt in der Ukraine sowie in Rumänien, Griechenland und der Türkei. Für die Heimkehr der drei Verstorbenen werden aktuell die notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Die Vereinten Nationen warnten unterdessen vor dem Sicherheitsrat, dass die intensivierten Kämpfe in der Ukraine und die anhaltenden Angriffe auf Häfen im Schwarzen Meer den Seehandel massiv stören und die globale Ernährungssicherheit gefährden könnten. Die UN berichteten zudem von hohen zivilen Opferzahlen in der Ukraine, wobei rund 170 Zivilisten durch verstärkte Luftangriffe getötet und mehr als 1.000 Menschen verletzt wurden.