Afrikanische Schweinepest in Negros Oriental unter Kontrolle
Die ASF in den betroffenen Gemeinden von Negros Oriental konnten eingedämmt werden. PVO am 23. Juli, dass die Lage unter Kontrolle sei, auch wenn die Behörden die Provinz weiterhin auf mögliche Neuinfektionen überwachen.
Ein wichtiger Erfolg der Maßnahmen zeigt sich in der Gemeinde La Libertad. Die Veterinärin der Provinz, Dr. Melody Vilan, gab bekannt, dass alle 66 Blutproben, die in verschiedenen Barangays der Gemeinde entnommen wurden, negativ auf ASF getestet wurden. Diese Ergebnisse wurden vom Bureau of Animal Industry (BAI) bestätigt. Nachdem zuvor fünf Schweine in La Libertad positiv getestet worden waren, hat das PVO das BAI nun um eine offizielle Bescheinigung gebeten, die die Gemeinde als ASF-frei ausweist.
In anderen Gebieten wurden die Keulungen bereits abgeschlossen. In der Stadt Tanjay wurden bis zum 17. Juli elf infizierte Tiere in den Barangays San Miguel, Polo und Sta. Cruz Nuevo getötet. In der Gemeinde Amlan wurden zudem 25 Schweine getötet, darunter sowohl positiv getestete Tiere als auch solche, die im selben Stall gehalten wurden und einem Infektionsrisiko ausgesetzt waren.
Trotz der aktuellen Stabilität bleibt die Überwachung intensiv. Blutproben in Canlaon City und Mabinay waren für Donnerstag geplant, während weitere Überwachungsmaßnahmen in den restlichen Gemeinden für die kommende Woche angesetzt wurden. Dr. Vilan betonte, dass derzeit keine Notwendigkeit bestehe, für Negros Oriental einen Katastrophenzustand auszurufen. Dennoch bleiben die Grenzkontrollen bestehen, um den Import lebender Schweine aus Provinzen mit bestätigten ASF-Fällen zu verhindern.
Die Afrikanische Schweinepest stellt keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar, ist jedoch für Schweine hochgradig tödlich. Das Landweitige Vorkommen der Krankheit führte dazu, dass das Landwirtschaftsministerium (DA) strengere Quarantänemaßnahmen verhängte. Um die Landwirte zu unterstützen, hat das DA einen Entschädigungsfonds in Höhe von 700 Millionen Pesos bereitgestellt. Betroffene Züchter können bei Vorlage der erforderlichen Dokumente bis zu 5.000 Pesos pro getötetem Tier erhalten.
Quellen
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