Afrikanische Schweinepest in Iloilo: Neun Gemeinden als Risikozonen eingestuft
In der ASF klassifiziert. OPV vom Juli 2026 befinden sich die Orte Badiangan, Balasan, Barotac Nuevo, Carles, Dueñas, Maasin, Mina, Pototan und San Dionisio in Gebieten mit aktiven Infektionen.
Zusätzlich stehen 19 weitere Gemeinden unter der sogenannten „rosa Zone“. Diese Gebiete befinden sich laut dem Zonenmodell der Provinz im Übergang von einer Infektion, unterliegen jedoch weiterhin einer strengen Überwachung und Kontrollen beim Warenverkehr. Insgesamt ist die Krankheit bereits in 28 Gemeinden der Provinz aufgetreten.
Trotz der Lage hat die Provinzverwaltung entschieden, keine vollständige Sperrung der Grenzen für lebende Schweine und Schweinefleischprodukte zu verhängen, wie es auf dem Rest der Insel Panay üblich ist. Gouverneur Arthur Defensor Jr. erklärte, dass eine komplette Isolation der betroffenen Gebiete nicht mehr praktikabel sei. Stattdessen setzt die Provinz auf einen risikobasierten Ansatz, der auf regulierten Bewegungen und einer verstärkten Krankheitsüberwachung basiert. Diese Maßnahmen sind in der Exekutivverordnung Nr. 091 festgelegt, die darauf abzielt, die Erholung der Schweineindustrie zu beschleunigen und gleichzeitig die weitere Ausbreitung der hochkontagiösen Viruserkrankung zu verhindern.
Für den Transport von Schweinen in die Provinz sind strenge Auflagen erforderlich. Dazu gehören ein tierärztliches Gesundheitszeugnis, das die Herkunft aus einer ASF-freien Quelle bestätigt, sowie eine Versandgenehmigung des Bureau of Animal Industry. Zudem müssen ein Akzeptanzzertifikat des provinziellen Tierarztes und weitere Dokumente vorgelegt werden. Die tierärztlichen Behörden prüfen diese Unterlagen und führen Stichproben bei eingehenden Lieferungen durch.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Kleinhaltungbetrieben, die über 90 Prozent des Schweinebestands in Iloilo ausmachen. Derzeit umfasst der Bestand der Provinz 127.336 Tiere, davon 116.941 aus der Kleinhaltung. Gouverneur Defendor rief die Halter im Rahmen der „TaHuM“-Kampagne dazu auf, die Biosicherheit auf den Höfen durch regelmäßige Desinfektion von Fahrzeugen und Ausrüstung sowie durch hygienische Fütterung zu stärken. Die Afrikanische Schweinepest stellt laut Behörden keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar.
Quellen
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