Kultur: Landesweit

Adobo: Traditionelle philippinische Küche im Wandel der Zeit

Das Gericht Adobo gilt als das inoffizielle Nationalgericht der Philippinen, doch es gibt keine einheitliche Rezeptur. Je nach Familie und Region variieren die Zubereitungsarten stark: Während einige einen höheren Anteil an Essig gegenüber Sojasauce bevorzugen, ergänzen andere das Gericht um Kartoffeln, Kokosmilch oder Ananas.

Man in patterned jacket looks to the sidewirestock
Symbolbild: Envato

Die Ursprünge des Adobo liegen in der Konservierung von Fleisch durch das Köcheln in Essig, eine Methode, die bereits lange vor der Einführung des spanischen Namens praktiziert wurde. Im Laufe der Zeit kamen Zutaten wie Sojasauce, Knoblauch, Lorbeerblätter und schwarzer Pfeffer hinzu und prägten die heute bekannten Varianten. Diese kulinarische Tradition entwickelt sich ständig weiter und zeigt die Geschichte sowie die geografischen Gegebenheiten des Landes.

Trotz des hektischen Alltags versuchen viele Filipinos, die vertrauten Geschmacksrichtungen ihrer Heimat beizubehalten. Die Art und Weise, wie Rezepte weitergegeben werden, hat sich jedoch verändert. Während früher das Beobachten der Eltern oder Großeltern in der Küche entscheidend war, nutzen moderne Haushalte heute vermehrt soziale Medien wie TikTok oder YouTube.

Um die Zubereitung des Klassikers zu vereinfachen, hat die seit 1975 bestehende Essigmarke Datu Puti, ein Produkt von NutriAsia, eine neue Produktlinie namens „Adobo Series“ eingeführt. Die fertigen Kochsaucen umfassen verschiedene Varianten wie Classic Adobo, Spicy Adobo, Pininyahang Adobo, Adobo sa Gata sowie Humba.

Im Rahmen der Kampagne „Adobo Series Natin ‘To!“ kooperiert die Marke mit der P-pop-Gruppe SB19, um die Tradition bei jüngeren Generationen zu stärken. Die Mitglieder Pablo, Josh, Stell, Ken und Justin sollen als kulturelle Ikonen dazu beitragen, das Bewusstsein für das traditionelle Gericht auch in der modernen Popkultur zu festigen.