Wirtschaft: Tarlac

ACEN prüft Energieversorgung für KI-Industriezentrum Pax Silica in Tarlac

Ein von den USA geführtes Industriegebiet, das auf künstliche Intelligenz (KI) spezialisiert ist und unter anderem hochmoderne Rechenzentren beherbergen soll, entsteht derzeit in der Provinz Tarlac. Das Projekt, bekannt als Pax-Silica-Hubs, umfasst ein 1.620 Hektar großes Gelände in New Clark City, Capas, Tarlac.

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Symbolbild: Envato

Das zum Ayala-Konzern gehörende Energieunternehmen ACEN Corp. zeigt sich offen für die Stromversorgung des Pax-Silica-Hubs. Eric Francia, Präsident und CEO von ACEN, erklärte gegenüber Pressevertretern, dass es bereits erste unverbindliche Gespräche gegeben habe, die Umsetzung jedoch noch nicht weit fortgeschritten sei.

Der Komplex wird einen enormen Strombedarf von mindestens 3 Gigawatt voraussichtlich haben, weshalb eine sorgfältige Planung erforderlich ist. Um die Energieversorgung sicherzustellen, arbeitet das Energieministerium (Department of Energy, DOE) derzeit an einem Rundschreiben, das die Rahmenbedingungen für die Stromversorgung des Hubs festlegen soll.

Rowena Cristina Guevara, Unterstaatssekretärin im DOE, merkte an, dass der Bau von Kraftwerken direkt auf dem Gelände, sogenannte Embedded Generation, der einfachste Weg zur Energieversorgung wäre. Francia wies jedoch darauf hin, dass Windenergie in der Region nur begrenzt nutzbar sei und Solarenergie sehr große Flächen beanspruchen würde.

Eine Alternative sei der Anschluss an das nationale Stromnetz, mahnte der ACEN-Chef jedoch zur Vorsicht: Die Planung müsse sicherstellen, dass die massive Last des KI-Zentrums nicht die Versorgung der allgemeinen Stromverbraucher beeinträchtigt. Eine klare politische Definition der Richtlinien sei daher unerlässlich.