Sicherheit: Zamboanga Sibugay

Abschiebung von 101 Ausländern nach illegalen POGO-Razzien in Zamboanga Sibugay geplant

Kurzmeldung

Am 2. Oktober fanden in den Orten Siay und Alicia in der Provinz Zamboanga Sibugay Razzien gegen mutmaßliche illegale Zentren von POGO statt. Diese Einsätze werden nun von dem National Bureau of Investigation (NBI) ausgewertet.

Money, Handcuffs and Flag Depicting Financial Crime
Symbolbild: Envato

Das NBI bereitet als Ergebnis dieser Razzien die Abschiebung von 101 Ausländern vor. Bei den Operationen wurden insgesamt 259 Personen festgenommen, darunter auch zwei Minderjährige. NBI-Direktor Melvin Matibag teilte am Montag, den 12. Oktober, mit, dass gegen neun Personen bereits Anklage wegen verschiedener Delikte erhoben wurde, unter anderem wegen mutmaßlicher Finanz- und Cyberkriminalität.

Die Ermittler stellten zudem fest, dass 81 Ausländer die Philippinen unter der 14-tägigen visumfreien Einreise bereisten. Während 51 Personen als potenzielle Zeugen in der Obhut des NBI und des Department of Social Welfare and Development (DSWD) verbleiben, richten sich die Untersuchungen auch gegen die Verwaltung. Die Behörden prüfen derzeit, ob Regierungsbeamte in den Betrieb der beiden illegalen POGO-Standorte verwickelt waren.