Sicherheit: Abra

Abra-Abgeordneter fordert Reformprogramme für junge Bandenmitglieder

Nach der Rettung von Mitgliedern krimineller Jugendbanden plädiert der Abgeordnete aus Abra, JB Bernos, für verstärkte Reformmaßnahmen. Ohne gezielte Programme zur Resozialisierung bestünde die Gefahr, dass sich neue Banden bilden, da Jugendliche weiterhin nach sozialen Bindungen und Freundschaften suchen. Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit im Repräsentantenhaus warnte davor, dass die Zerschlagung allein dazu führen könnte, dass sich lediglich neue Gruppen formieren.

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

PNP, Gruppen zu zerschlagen, die Minderjährige für kriminelle Zwecke rekrutieren. Zuvor hatte Innenminister Jonvic Remulla darauf hingewiesen, dass Gruppierungen wie die sogenannte „True Brown Style“, deren Mitglieder meist zwischen 18 und 20 Jahre alt sind, gezielt Kinder im Alter von 14 bis 15 Jahren anwerben, um Straftaten zu begehen. Bernos lobte die Bemühungen der PNP und des DILG zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit angesichts der zunehmenden Kriminalität in Schulen und Gemeinden, die durch die Ausbeutung von Kindern befeuert wird.

Bernos betonte zudem, dass diese Banden existieren, weil sie eine wahrgenommene Leere im Leben der Jugendlichen füllen. Anstatt soziale Isolation zu erleben, sollten Kommunen durch Sport, Kunst und ehrenamtliche Tätigkeiten Möglichkeiten schaffen, die das Bedürfnis nach Gemeinschaft erfüllen, ohne Schaden an sich selbst oder anderen anzurichten. LGUs, den Jugendlichen positive Alternativen zu bieten. Ziel sei es, den jungen Filipinos eine bessere Option zu bieten und ihre Energie in konstruktive Bahnen zu lenken, um ihnen ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Erfüllung zu vermitteln.