Sicherheit: Pampanga

Abgeordneter fordert Strafverfolgung nach Gewaltandrohungen an Schulen

Ein Video, das am 25. Juli 2026 in den sozialen Medien kursierte, hat eine Welle von Drohungen gegen Schulen in der Provinz Pampanga ausgelöst. Darin war ein maskierter junger Mann zu sehen, der damit drohte, Schüler der Cutud Elementary School in Angeles City niederzustechen.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Die Polizei konnte eine Gruppe von Jugendlichen identifizieren und festnehmen, die angaben, das Video als Scherz gefilmt und veröffentlicht zu haben. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer Reihe von Bombenandrohungen gegen Schulen in verschiedenen Barangays von Mabalacat City, darunter Atlu Bola, Mamatitang, San Joaquin, Sta. Ines, Tabun, Camatchiles und Mangalit.

Als Vorsichtsmaßnahme suspendierte die lokale Regierung daraufhin den Präsenzunterricht an allen öffentlichen und privaten Schulen. Der Abgeordnete des ersten Distrikts von Pampanga, Carmelo „Pogi“ Lazatin Jr., fordert nun die Behörden auf, strafrechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten.

Lazatin kündigte an, die PNP formell zu ersuchen, die entsprechenden Anklagen zu erheben. Er verwies dabei auf das revidierte Strafgesetzbuch, nach dem schwere Drohungen und die Androhung von körperlicher Gewalt strafbare Handlungen darstellen. Bezüglich der Jugendstrafrechtlichen Regelungen (Republic Act No. 9344) betonte er, dass Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren zwar grundsätzlich von der strafrechtlichen Haft befreit sein können, bei nachgewiesener Einsichtsfähigkeit jedoch nach einer Bewertung durch Sozialarbeiter rechtlichen Verfahren unterliegen können.

Abschließend appellierte der Abgeordnete an Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte, junge Menschen verstärkt darauf hinzuweisen, dass Gewaltandrohungen keine Scherze sind, sondern ernsthafte Straftaten nach philippinischem Recht. Lazatin erklärte, dass rein beratende Maßnahmen nicht ausreichen würden, da das Verhalten der Verantwortlichen massive Panik auslöse, den Unterricht störe und Angst bei Schülern, Eltern sowie der gesamten Gemeinschaft schüre.