Sicherheit – Pampanga

Abgeordneter fordert Strafverfolgung nach Drohungen gegen Schulen in Pampanga

Nach einer Serie von Drohungen und Falschmeldungen über Gewalt an Schulen in der Provinz Pampanga fordert der Abgeordnete des ersten Distrikts von Pampanga, Carmelo „Pogi“ Lazatin Jr., ein härteres Vorgehen gegen die Verantwortlichen. Er erklärte, dass bloße Beratungsgespräche nicht ausreichten, da das Verhalten der Akteure massive Panik, Störungen und Angst in der Gemeinschaft auslöse. Lazatin kündigte an, die PNP offiziell zu kontaktieren, damit entsprechende rechtliche Schritte gegen die Hintermänner eingeleitet werden.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Auslöser der aktuellen Lage war ein am 25. Juli kursierendes Video in den sozialen Medien. Darin war ein maskierter junger Mann zu sehen, der Gewaltakte, insbesondere Messerstechereien, gegen Schüler der Cutud Elementary School in Angeles City androhte. Die PNP konnte die Verantwortlichen später identifizieren und festnehmen. Es handelte sich dabei um eine Gruppe Jugendlicher, die das Video Berichten zufolge als Scherz gefilmt und veröffentlicht hatten.

Zusätzlich zu dem Vorfall in Angeles City kam es in den vergangenen Tagen zu Bombenandrohungen gegen Schulen in verschiedenen Barangays der Stadt Mabalacat, darunter Atlu Bola, Mamatitang, San Joaquin, Sta. Ines, Tabun, Camatchiles und Mangalit. Infolge dieser Bedrohungen ordnete die Lokalverwaltung von Mabalacat City die Suspendierung des Unterrichts an allen öffentlichen und privaten Schulen an.

Rechtlich gesehen stellt das Aussprechen schwerer Drohungen einen Straftatbestand nach dem revidierten Strafgesetzbuch dar. Da es sich teilweise um Minderjährige handelt, greift das Gesetz zur Jugendjustiz und zum Wohlergehen (RA 9344 von 2006). Dieses sieht vor, dass Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren von der strafrechtlichen Haft befreit werden können und stattdessen Interventionsprogrammen unterzogen werden, sofern sie nicht mit Einsicht gehandelt haben. Die Feststellung, ob ein Jugendlicher die Tragweite seiner Tat verstehen konnte, obliegt zunächst Sozialarbeitern und später dem Gericht.

Lazatin appellierte zudem an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und die Gemeinschaft, die Jugendlichen zu vermitteln, dass Gewaltandrohungen kein Scherz sind, sondern nach geltendem Recht als Verbrechen gewertet werden.