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Abgeordneter Adiong fordert Untersuchung von Drohungen gegen Präsident Marcos

Der Abgeordnete aus Lanao del Sur, Zia Alonto Adiong, hat die Notwendigkeit betont, dass das National Bureau of Investigation (NBI) die Drohungen von Vizepräsidentin Sara Duterte gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr., dessen Ehefrau und dessen Cousin untersucht. Adiong erklärte, dass es für Menschen aus Konfliktgebieten entscheidend sei, dass die Regierung nicht abwarte, bis aus verbalen Drohungen tatsächliche Gewaltakte werden.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Die Forderung nach einer Untersuchung folgt auf die Ermittlungen des NBI bezüglich Aussagen, die die Vizepräsidentin im November 2024 in einem Online-Briefing tätigte. Damals gab Duterte an, sie habe bereits mit einer Person darüber gesprochen, Präsident Marcos, die First Lady Liza Araneta Marcos sowie den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Ferdinand Martin Romualdez, zu töten, falls sie selbst zu Schaden käme.

Im Rahmen eines laufenden Amtsenthebungsverfahrens sagte NBI-Direktor Melvin Matibag vor Gericht aus, dass die Behörde derzeit eine Fallaufnahme durchführe und es bereits Personen von Interesse gebe. Matibag lehnte es jedoch ab, die Identitäten dieser Personen oder Beweise für mögliche Auftragsmörder öffentlich zu machen. Er begründete dies damit, dass die Preisgabe vertraulicher Informationen die laufenden Ermittlungen gefährden könnte.

Adiong äußerte sich in einem Pressebriefing am Dienstagabend unbesorgt darüber, dass das NBI die Namen der Verdächtigen noch nicht veröffentlicht hat. Er betonte vielmehr, dass die eigentliche Gefahr darin bestünde, wenn das NBI gar nicht erst einschreiten würde. Er verwies auf seine Herkunft aus Mindanao, einer Region, die über Jahrzehnte durch Unruhen, Separatismus und Terrorismus geprägt war. Er warnte davor, dass solche Drohungen die Stabilität und Ordnung des Landes gefährden könnten, wenn sie ignoriert würden.

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