Abdióng begrüßt Versprechen von Präsident Marcos zu Bangsamoro-Wahlen
EditDie BARMM sind von entscheidender Bedeutung für den demokratischen Übergang der Region und tragen maßgeblich zur Stabilität des gesamten Landes bei. Diese historischen Wahlen stehen nun vor dem Durchbruch, nachdem Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. in seiner fünften Ansprache zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) das Engagement der nationalen Regierung für den Friedensprozess in der BARMM bekräftigt und die Zusage gegeben hat, diese Wahlen durchzuführen.
Abgeordneter Zia Alonto Adiong aus dem ersten Distrikt von Lanao del Sur hat die Ansprache des Präsidenten gewürdigt und betont, dass die Regierung die Bedeutung dieser Wahl für die Stärke der Republik anerkennt. Adiong äußerte sich erfreut darüber, dass der Präsident der Durchführung dieser Wahlen eine hohe Priorität einräumt und teilte die Hoffnung auf einen friedlichen und erfolgreichen Wahlgang.
In seiner Rede skizzierte Präsident Marcos auch staatliche Maßnahmen zur Bewältigung unmittelbarer Probleme sowie langfristige Lösungen für die jüngsten Herausforderungen des Landes, wie Naturkatastrophen und globale geopolitische Spannungen. Seine wirtschaftlichen Vorschläge, wie Steuererleichterungen, die Abschaffung von Kosten für Systemverluste bei Stromrechnungen, eine Steueramnestie sowie Maßnahmen zum Schutz der Mittelschicht und kleiner Unternehmen, würden der BARMM zugutekommen.
Adiong unterstützte auch die Position von Präsident Marcos zum Westphilippinischen Meer und lobte die entschlossene Führung des Präsidenten, der bei der Verteidigung der souveränen Rechte des Landes auf Würde und Zurückhaltung setzt. Er erklärte, man stehe unnachgiebig hinter dem Präsidenten und betonte, dass man nicht drohen oder herabwürdigen müsse, sondern als stolzes und freundliches Volk standhaft bleibe, um das eigene Territorium zu verteidigen.
Trotz der positiven Resonanz auf die Rede des Präsidenten merkte Adiong an, dass er sich gewünscht hätte, der Präsident hätte auch Fortschritte bei den Entschädigungsansprüchen für die Opfer der Belagerung von Marawi im Jahr 2017 erwähnt. Obwohl er von positiven Entwicklungen bei der Entscheidung über die Marawi-Entschädigungsfälle gehört habe, hätte er sich eine explizite Erwähnung in der Rede erhofft.




