Das Wetter auf den Philippinen ist derzeit extrem: Weite Teile von Luzon und den Visayas sind von Regenfällen betroffen, während Mindanao unter gefährlicher Hitze leidet. Der verstärkte Südwestmonsun, auch als „Habagat“ bekannt, ist die Ursache für die Überschwemmungen.
Trotz des Einflusses von El Niño wird für Teile der Philippinen im August weiterhin mit Regenfällen gerechnet, während in anderen Provinzen mit Dürreperioden und Trockenheit zu rechnen ist. Die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) betonte, dass verschiedene Wettersysteme auch während des El-Niño-Phänomens Niederschläge auslösen können.
Der Südwestmonsun (Habagat), verstärkt durch den tropischen Zyklon Maymay, hat den Bildungsbetrieb auf den Philippinen massiv beeinträchtigt. Nach aktuellen Bewertungen des Bildungsministeriums (Department of Education, DepEd) vom 14. August sind acht Regionen in insgesamt 73 Schulbezirken von den Wetterextremen betroffen.
Ein Schlepper ist vor der Küste der Gemeinde Botolan in der Provinz Zambales auf Grund gelaufen, doch die neun Besatzungsmitglieder konnten am Freitag sicher gerettet werden. Laut dem Katastrophenschutzamt von MDRRMO erlitt das betroffene Schiff, die SL SUAL 1, plötzlich ein Leck.
Auf den Philippinen hat der verstärkte Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, den Präsenzunterricht in Teilen von Luzon und den Visayas unterbrochen. In acht Regionen mussten die Schulen aufgrund anhaltender Regenfälle und Gewitter schließen.
In Olongapo City ist der Wasserstand unter der Kalaklan-Brücke infolge anhaltender Regenfälle auf ein kritisches Niveau gestiegen. Wie das städtische Büro für Katastrophenschutz (City Disaster Risk Reduction Management Office) am Freitag mitteilte, erreichte der Pegel um 11:33 Uhr eine Höhe von 2,6 Metern.
Der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, bringt anhaltende Regenfälle und sorgt für chaotische Verhältnisse. Deshalb hat der Präsidentenpalast Malacañang für Freitag alternative Arbeits- und Lernmodelle in insgesamt 13 Gebieten angeordnet.
Starke Regenfälle, verursacht durch den Südwestmonsun, haben zu umfangreichen Reinigungsarbeiten im Redemptorist Water Channel in Parañaque City geführt. Rund 200 Lkw-Ladungen Abfall wurden dabei aus dem Wasserweg entfernt.
Vor der Küste der Gemeinde Sarangani in der Provinz Davao Occidental hat am Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,2 stattgefunden. Wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte, ereignete sich das Beben um 9:14 Uhr.
Ein Tiefdruckgebiet (Low Pressure Area, LPA) PAR bilden, und zwar voraussichtlich zwischen Sonntag und dem Beginn der nächsten Woche. Laut der Wettervorhersage der staatlichen Wetterbehörde PAGASA vom frühen Freitagmorgen könnte sich die potenzielle Wetterstörung im nordöstlichen Teil des PAR entwickeln und nach Westen ziehen, um in den Verantwortungsbereich der Philippinen einzutreten, wie die Meteorologin Leanne Loreto erklärte.