Gesellschaft: Eastern Samar, Samar

Wiedereröffnung des Felipe Abrigo Memorial Hospital in Guiuan nach 13 Jahren

Dreizehn Jahre nach der Verwüstung durch den Supertaifun Yolanda (international: Haiyan) ist das Felipe Abrigo Memorial Hospital (FAMH) in Guiuan wieder in Betrieb. Die Wiedereröffnung am 7. Oktober stellt die öffentliche Gesundheitsversorgung für die Bewohner von Guiuan und den umliegenden Gemeinden in der Provinz Eastern Samar wieder her.

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Symbolbild: Envato

Das sanierte Krankenhaus der Stufe 1 befindet sich in Barangay 9A. Es verfügt zunächst über 25 Betten, wobei eine Erweiterung auf 50 Betten geplant ist. Durch die Wiederaufnahme des Betriebs sollen Patienten künftig nicht mehr so weite Wege für medizinische Behandlungen auf sich nehmen müssen. Das Krankenhaus soll zudem als Überweisungsstation für kleinere Gesundheitszentren in der Region dienen und so das lokale Gesundheitssystem stärken.

Der Wiederaufbau wurde durch die Zusammenarbeit der südkoreanischen Regierung über die Korea International Cooperation Agency (KOICA), der nationalen Regierung und der Provinzverwaltung ermöglicht. KOICA stellte mehr als 400 Millionen Pesos für die Rekonstruktion bereit. Der ehemalige Senator Sonny Angara leistete während seiner Amtszeit im Senat Unterstützung in Höhe von 200 Millionen Pesos, während die Provinzverwaltung 100 Millionen Pesos für das Projekt bereitstellte.

Der Gouverneur von Eastern Samar, Ralph Vincent Evardone, bezeichnete die Wiedereröffnung als Erfolg der Menschen in der Provinz und betonte die gemeinschaftliche Leistung verschiedener Institutionen. Er drückte seine Erleichterung darüber aus, dass das Krankenhaus nun wieder voll einsatzfähig sei. Der ehemalige Gouverneur Ben Evardone ergänzte, dass die Krankenhausleistungen für Patienten kostenlos sein werden. Zudem seien Pläne vorhanden, die medizinische Ausstattung, etwa durch Dialysegeräte, zu erweitern.

Auch die Bürgermeisterin von Guiuan, Annaliza Gonzales Kwan, dankte den beteiligten Partnern und sah in der Wiedereröffnung einen Beweis für das Prinzip, nach Katastrophen besser und stärker wieder aufzubauen. Jung Youngsun, der Landesdirektor von KOICA, hoffte, dass die Einrichtung als dauerhaftes Symbol der Freundschaft zwischen Südkorea und den Philippinen dienen werde. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hatte die Einrichtung bereits am 25. September besichtigt und zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Kapazitäten zugesagt.