Wasserstand des Angat-Staudamms sinkt unter kritische Marke
Der Wasserstand des Angat-Staudamms ist am Donnerstag, den 23. Juli, weiter unter die kritische Schwelle gesunken. Laut der staatlichen Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) erreichte das Reservoir eine Höhe von 151,45 Metern über dem Meeresspiegel. Damit liegt der Pegel deutlich unter der kritischen Marke von 160 Metern.
Der Rückgang setzt sich seit Beginn der Woche fort. Bereits am Dienstag sank der Wasserstand von 152,53 Metern am Montag auf 152,20 Meter. Bis Mittwoch verzeichnete die Behörde einen weiteren Abfall auf 152,12 Meter, bevor der Pegel am Donnerstag um weitere 0,67 Meter auf den aktuellen Wert sank. Zum Vergleich: Der normale Höchststand des Staudamms liegt bei etwa 210 Metern, während der minimale Betriebspegel bei 180 Metern angesetzt ist.
Die Situation hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Das Büro der Nationalen Bewässerungsverwaltung (National Irrigation Administration) in Bulacan teilte mit, dass die landwirtschaftlichen Flächen in den Provinzen Pampanga und Bulacan aufgrund des niedrigen Wasserstands im Angat-Staudamm, dem lebenswichtigen Wassereinzugsgebiet für die NCR, stark auf Regen angewiesen sind.
Trotz der niedrigen Pegelstände prognostiziert die PAGASA für Donnerstag mäßige bis starke Regenfälle in Teilen der Hauptstadtregion NCR, ausgelöst durch den Südwestmonsun (Habagat). In einem Klimaforum im Juni hatte die Behörde zuvor geäußert, dass sich die Reservoirs durch die Monsunregen in der zweiten oder dritten Juliwoche wieder auffüllen könnten.