Vorwürfe gegen Task Force Disiplina nach tödlichem Schusswaffengebrauch in Quezon City
EditDer erfahrene Kolumnist Mon Tulfo hat schwere Vorwürfe gegen die Mitglieder der Task Force Disiplina aus Quezon City erhoben. Die Einheit, die kürzlich von Bürgermeisterin Joy Belmonte aufgelöst wurde, steht im Verdacht, illegal Schusswaffen besessen und eingesetzt zu haben.
Auslöser der Kritik ist ein tödlicher Vorfall, der sich am Abend des 12. Oktober ereignete. Laut Tulfo sprach Alvince Tolentino, ein Untergebener des Stadtrats Rannie Ludovica, gegen 21:00 Uhr drei Jugendliche im Alter von 15, 18 und 19 Jahren an, die auf der Straße unterwegs waren. Obwohl die Jugendlichen laut Tulfo nichts Unrechtes getan hätten, seien sie aus Angst weggelaufen, woraufhin Tolentino das Feuer eröffnete. Der Kolumnist gab an, dass Tolentino zum Zeitpunkt des Vorfalls stark alkoholisiert gewesen sei und eine nicht lizenzierte Revolverwaffe verwendet habe. Bei dem Vorfall kamen alle drei Jugendlichen ums Leben. Tolentino soll die Jugendlichen zudem als gesellschaftliches Übel bezeichnet haben.
Zusätzlich stellte Tulfo die rechtmäßige Bewaffnung der Einheit infrage. In einem Facebook-Post veröffentlichte er ein Foto des ehemaligen Leiters der Task Force, Ratsmitglied Rannie Ludovica, auf dem dieser mit einem M16-Gewehr zu sehen ist. Tulfo hinterfragte, ob für diese Waffe eine Lizenz vorliege und warum Mitglieder der Task Force Disiplina überhaupt Schusswaffen führten, obwohl sie keine Polizisten seien. Er kritisierte zudem die Entscheidung von Bürgermeisterin Belmonte, die Task Force überhaupt ins Leben gerufen zu haben, da die Stadt bereits über eine reguläre Polizeikräfte verfüge.






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