Kultur: Landesweit

Vorwurf des Rassismus gegen Fernsehshow 'It's Showtime'

Die philippinische Unterhaltungsbranche steht nach Vorwürfen über rassistische und farbdiskriminierende Äußerungen in der Fernsehsendung „It's Showtime“ unter Druck. Der philippinisch-amerikanische Musikdirektor und Produzent Troy Laureta forderte die Branche dazu auf, ihre Plattformen verantwortungsbewusst zu nutzen und keine Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe zur Satire zu missbrauchen.

Scenic view of an old Spanish Church Ruins, Camiguin, Philippines
Symbolbild: Envato

Auslöser der Kritik war eine Sendung vom 24. Juli 2026. In dieser Episode geriet der Moderator Vice Ganda in die Kritik, nachdem er Wasser auf Johaira, ein Mitglied der Gruppe „Baby Dolls“, gespuckt hatte. Zudem wurden Aussagen von Vice Ganda als rassistisch und farbdiskriminierend wahrgenommen. Laureta betonte in einem Social-Media-Beitrag, dass niemand durch Satire entmenschlicht oder respektlos behandelt werden dürfe. Er forderte zudem, dass die Branche sichere Räume für Künstler mit dunklerer Hautfarbe schaffen müsse und die Darstellung von braunen Filipinos in stereotypen Rollen, etwa als Hausangestellte, beendet werden solle.

Infolge der Beschwerden über unangemessene Szenen sowie rassistische und farbdiskriminierende Äußerungen hat das Movie and Television Review and Classification Board (MTRCB) die Produzenten von „It's Showtime“ vorgeladen.