Vorfall in Pangasinan: Geschäft mahnt Kunden nach Manipulation von Produkten an
EditEin Vorfall in einem Lebensmittelgeschäft in Dagupan, Pangasinan, hat dazu geführt, dass die Betreiber ihre Kunden öffentlich an die geltenden Gesetze gegen die Manipulation von Waren erinnert haben. Nachdem ein Mann dabei gefilmt wurde, wie er ein Deodorant aus dem Verkaufsregal entnahm, die Verpackung öffnete, am Produkt roch und es anschließend unter seinen Achseln auftrug, reagierte die Kette MyMart Everyday.
Die am Sonntag, den 7. September 2026, veröffentlichten CCTV-Aufnahmen zeigen den Mann, wie er nach der Anwendung den Deckel wieder aufsetzte, erneut am Fläschchen roch und das Produkt schließlich zurück in das Regal stellte. In einem Facebook-Post bezeichnete MyMart Everyday die Benutzung und Manipulation von Produkten als Straftat. Das Unternehmen verglich das Verhalten mit einem weithin bekannten Vorfall bei einer 7-Eleven-Filiale, bei dem eine junge Frau einen Hotdog aus der Auslage geleckt und dann wieder zurückgelegt hatte. Das betroffene Deodorant wurde laut MyMart Everyday aus dem Regal entfernt, bevor es von anderen Kunden gekauft werden konnte.
Rechtlich ist ein solches Verhalten durch den Consumer Act der Philippinen, bekannt als Republic Act 7394, abgedeckt. Dem Gesetz zufolge können Kosmetikprodukte wie Deodorants als verfälscht eingestuft werden, wenn sie während des Verkaufs unsachgemäß gehandhabt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie unter unhygienischen Bedingungen gelagert oder behandelt wurden, wodurch sie mit Schmutz kontaminiert oder gesundheitsschädlich werden könnten.
Zusätzlich zur rechtlichen Komponente appellierte das Geschäft an die Etikette der Kunden. Aus hygienischen Gründen wird dazu aufgerufen, Produkte nicht zu benutzen oder zu verzehren, bevor ein Kauf getätigt wurde. In ähnlichen Fällen hat die Kette 7-Eleven bereits zugesichert, dass alle Produkte, die unsachgemäß gehandhabt wurden, umgehend entsorgt werden.





