Vlogger sorgt für Diskussionen durch Münzring aus philippinischer Währung
EditEin Video über die Herstellung eines Schmuckstücks aus einer philippinischen Fünf-Peso-Münze hat eine Debatte über den Umgang mit Währung ausgelöst. Der in Japan lebende philippinische Content Creator Mickael Shimizu, im Internet unter dem Namen „Mikasan“ bekannt, hatte am 18. Juli in einem Video seine Teilnahme an einem Workshop im Modeaccessoire-Geschäft Hiseki in Osaka dokumentiert.
In dem Beitrag zeigte Shimizu, wie verschiedene Münzen aus Ländern wie Japan, den Philippinen, Korea, Taiwan, Thailand, der Ukraine, Hongkong, Singapur, Indonesien, Malaysia, Israel, Saudi-Arabien, Ägypten, Indien und anderen Regionen in individuelle Ringe oder Halsketten verwandelt werden können. Shimizu entschied sich für eine philippinische P5-Münze, um einen Ring anzufertigen.
Die Veröffentlichung rief unter philippinischen Internetnutzern Bedenken hervor, da die Bearbeitung von Münzen untersagt ist. Kommentatoren verwiesen auf mögliche Strafen durch die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP), die Zentralbank der Philippinen. Ein Nutzer befürchtete sogar eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Pesos.
Shimizu stellte in den Kommentaren klar, dass die verwendete Münze vom Geschäft Hiseki zur Verfügung gestellt worden war und nicht sein Eigentum war. Er betonte, dass er den Anweisungen des Ladens gefolgt sei und das Video lediglich dazu diene, die Erfahrung zu dokumentieren, ohne die Währung respektlos zu behandeln oder missbräuchlich zu verwenden. Nach dem Presidential Decree 247 ist es ungesetzlich, Banknoten oder Münzen der philippinischen Zentralbank vorsätzlich zu entstellen, zu verstümmeln, zu zerreißen, zu verbrennen oder auf andere Weise zu zerstören.
Während dieses Gesetz primär innerhalb der philippinischen Gerichtsbarkeit Anwendung findet, gab es bereits ähnliche Vorfälle: Im vergangenen Jahr wurden in Siquijor fünf Personen festgenommen, weil sie Ringe aus 10-Peso-Münzen hergestellt und für jeweils 1.500 Pesos verkauft hatten.




