Gesellschaft

Verletzte Palmenmusang in Las Piñas gerettet

In einem Geschäft in Las Piñas City wurde eine verletzte Palmenmusang, lokal als Musang bekannt, von Behörden gerettet. Die Mitarbeiter des Ladens hielten das Tier zunächst für eine streunende Katze, die sich in einer Ecke versteckt hatte, berichtete der Lagerist James Matinagnos.

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Bild: PIA - Photo 1 (2)

Nachdem Matinagnos ein Foto des Tieres in den sozialen Medien geteilt hatte, wurde das Department of Environment and Natural Resources (DENR) auf den Vorfall aufmerksam. Die Behörde identifizierte das Tier als eine in den Philippinen heimische Wildtierart. Die Musang wurde sichergestellt und in das Wildlife Rescue Center des Biodiversity Management Bureau des DENR in Quezon City gebracht, um dort medizinisch behandelt und beobachtet zu werden.

Nilo Tamora, der Regionaldirektor des DENR in der NCR, erklärte, dass das Tier Verletzungen an den Augen aufweise. Ein Auge könne nicht geöffnet werden, während das andere geschwollen und leicht vorgewölbt sei. Da das Tier ungewöhnlich an die Anwesenheit von Menschen und das städtische Umfeld gewöhnt schien, vermuten die Behörden, dass es zuvor in Gefangenschaft gehalten wurde.

Eine Person, die sich als Besitzer des Tieres ausgab, habe bereits Kontakt mit dem DENR aufgenommen. Tamora wies jedoch darauf hin, dass diese Person kein erforderliches Zertifikat für die Registrierung von Wildtieren (Certificate of Wildlife Registration) vorlegen konnte. Eine Untersuchung soll nun klären, ob die Person gegen geltendes Recht verstößt. Nach dem Gesetz zum Schutz der Wildtierressourcen (Republic Act No. 9147) ist die Haltung solcher Arten ohne entsprechende Genehmigungen und Dokumentation untersagt. Die Ermittlungen sollen zudem klären, ob eine rechtliche Haftung für den mutmaßlichen Besitzer besteht.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.