USA verurteilen Chinas gewaltsames Vorgehen gegen philippinische Marine
Die Vereinigten Staaten haben das Vorgehen Chinas im Südchinesischen Meer scharf verurteilt. Hintergrund ist ein Vorfall am Ayungin-Riff (Second Thomas Shoal), bei dem ein Angehöriger der philippinischen Marine verletzt wurde. Die US-Regierung bezeichnete die Handlungen Chinas als gefährlich, aggressiv und eskalierend.
Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Schlauchboot der chinesischen Küstenwache mit acht Besatzungsmitgliedten das Schiff BRP Sierra Madre in unmittelbarer Nähe ansteuerte. AFP kreiste das chinesische Boot um die Position und machte Aufnahmen. Als Personal der AFP in zwei Schlauchbooten versuchte, das chinesische Boot auf ruhige und nicht konfrontative Weise wegzuführen, reagierte die chinesische Seite gewaltsam. Ein Besatzungsmitglied der chinesischen Küstenwache schlug einem philippinischen Marineangehörigen mit einem Holzstock gegen den Kopf, wodurch dieser verletzt wurde. Zudem wurde ein Schlauchboot der philippinischen Marine beschädigt.
Der US-Botschafter in den Philippinen, Lee Lipton, erklärte in einer Stellungnahme, dass Chinas Handlungen die regionale Stabilität gefährden würden. Er betonte, dass das Verhalten Chinas in krassem Gegensatz zur Professionalität und Disziplin der philippinischen Streitkräfte stehe. Die USA schließen sich der Forderung der Philippinen an, dass die chinesische Marine, die Küstenwache und die maritime Miliz ihre illegalen, erpresserischen und täuschenden Aktivitäten im Südchinesischen Meer umgehend einstellen müssen. Auch das US-Außenministerium forderte China auf, diese destabilisierenden Maßnahmen zu beenden.
Quellen
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