URC meldet Ende der Abwasserausläufe nach Sanierung der Destillerie in Bais
Ein massiver Abwasseraustritt hatte sich am 26. Oktober 2025 ereignet, als ein Damm des Abwasserbeckens im Barangay Tamiso in der Stadt Bais zusammenbrach. Schätzungsweise 255.000 Kubikmeter Melasse-Abwasser gelangten dabei in die Bais Bay und die Tañon-Straße, was zu großflächigem Fischsterben und erheblichen Schäden an den marinen Ökosystemen führte.
Nach umfangreichen technischen Maßnahmen zur Reparatur und Verstärkung des Lagunensystems gibt die Universal Robina Corporation (URC) nun bekannt, dass ihre Ethanol-Destillerie in Bais, Negros Oriental, seit dem 8. November des vergangenen Jahres keine Abwässer mehr austreten lässt. Um die dauerhafte Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, arbeitet die URC zudem daran, die Dämme rund um die gesamte Lagunenanlage zu verbreitern, zu erhöhen und zu verstärken.
Das Unternehmen betont, dass es die geltenden Umweltstandards einhalte und sich für die langfristige Erholung sowie den Schutz der Bais Bay einsetze. Umfassende Ingenieursarbeiten wurden abgeschlossen, um den beschädigten Damm des Auffangbeckens abzudichten und zu reparieren.
Trotz der Zusicherungen der URC bleiben die ökologischen Bedenken bestehen. Bischof Gerardo Alminaza von der Diözese San Carlos verwies auf wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach fast sieben von zehn untersuchten Korallen in der Bais Bay infolge des Unfalls gestorben seien. Alminaza bezeichnete dies als moralische Sorge und forderte die Behörden auf, den Umweltschutz zu stärken und die Verantwortlichen für die ökologischen Schäden zur Rechenschaft zu ziehen, da die Zerstörung der Riffe die Lebensgrundlage der Küstengemeinden gefährde.
Quellen
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