Sozialhilfe und Klimaschutz: DSWD stärkt Gemeinden in Santol, La Union
EditAktualisiert am 24.07.2026: Weitere PIA-Meldungen derselben regionalen Kampagne wurden in diesem Artikel zusammengeführt.
Das Sozialministerium der Philippinen (Department of Social Welfare and Development, DSWD) hat am 23. Juli in der bergigen und geografisch isolierten Gemeinde Santol in der Provinz La Union umfassende Maßnahmen zur sozialen Absicherung und zur Förderung der Klimaresilienz durchgeführt.
Im Rahmen des Programms „Unified Package for Livelihood, Industry, Food, and Transport“ (UPLIFT) verteilte das DSWD-Außenposten 1 in Santol finanzielle Unterstützung an 118 Begünstigte. Jeder Empfänger erhielt 2.000 Pesos in bar. Das UPLIFT-Programm zielt landesweit darauf ab, etwa 2,5 Millionen arme und einkommensschwache Haushalte bei der Bewältigung steigender Kraftstoffpreise zu unterstützen. Die Identifizierung der Empfänger erfolgte über das Community-Based Monitoring System (CBMS) der PSA und des Ministeriums für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (DEPDev).
Die Auszahlung in Santol war Teil der ersten Welle manueller Verteilungen durch das DSWD in Zusammenarbeit mit den lokalen Regierungen. Zukünftige monatliche Zahlungen bis Dezember sollen über die bevorzugten digitalen Zahlungskanäle der Begünstigten abgewickelt werden, um die soziale Unterstützung effizienter und zugänglicher zu gestalten. Marie Angela S. Gopalan, Regionaldirektorin des DSWD-Außenpostens 1, erklärte, dass das Programm die fortlaufende Verpflichtung der Regierung widerspiegle, gefährdete Familien zu unterstützen, insbesondere in abgelegenen Gebieten. Dies entspreche der Anweisung von Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. und dem Einsatz von Minister Rex Gatchalian, Hilfe dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten benötigt wird.
Parallel zu den finanziellen Hilfen setzte das DSWD-Außenposten 1 auf langfristige Klimaanpassung durch das Projekt „LAWA at BINHI“ (Local Adaptation to Water Access at Breaking Insufficiency through Nutritious Harvest for the Impoverished). In Barangay Lettac Sur fand eine Pflanzaktion statt, die Umweltwiederherstellung, Ernährungssicherheit und nachhaltige Existenzsicherung miteinander verknüpft. Dabei wurden 135 Setzlinge für ertragreiche Nutzpflanzen gepflanzt, die vom Landwirtschaftsministerium sowie dem Ministerium für Umwelt und DENR bereitgestellt wurden. 100 Begünstigte des Projekts werden die Pflege und das Wachstum der Pflanzen übernehmen, um die langfristige Ernährungssicherheit der Gemeinde zu stärken.
Gopalan, die zudem stellvertretende Vorsitzende des regionalen Katastrophenschutzrates (RDRRMC 1) ist, betonte, dass diese Initiative den Wandel von der reinen Nothilfe hin zu einer nachhaltigen Erholung der Gemeinden markiere. Das Projekt LAWA at BINHI bietet zudem Möglichkeiten für „Cash-for-Work“- und „Cash-for-Training“-Programme, um die Selbstversorgung der Bevölkerung zu fördern und sie besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.
Für die Betroffenen vor Ort wie den 60-jährigen Elpidio J. Bati bedeutete die finanzielle Hilfe eine unmittelbare Entlastung. Er gab an, die Unterstützung nutzen zu wollen, um die Grundbedürfnisse seiner Familie, insbesondere Lebensmittel, zu decken.




