Wetter – Metro Manila
Unwetterwarnung für Metro Manila am Tag der SONA
Für den kommenden Montag, den 27. Juli, wird in Metro Manila mit vereinzelten Regenfällen und Gewittern gerechnet. Dies fällt zeitlich mit der fünften Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) von Präsident Ferdinand Marcos Jr. zusammen.
Nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) ist die Wetterlage auf den anhaltenden Einfluss des Südwestmonsuns, lokal auch als Habagat bekannt, zurückzuführen. Neben der Hauptstadt wird auch der Rest von Luzon teilweise bewölkt sein, wobei es dort zu isolierten Regenschauern oder Gewittern kommen kann.
Der Wetterexperte der PAGASA, Aldczar Aurelio, erklärte, dass die Niederschläge nicht so heftig ausfallen sollten wie in den vergangenen Tagen, als der tropische Zyklon Kiyapo noch das Land beeinflusste. Der Südwestmonsun wird sich in den kommenden Tagen voraussichtlich weiter abschwächen. Während der Monsun am Montag noch Teile des westlichen Nord- und Zentral-Luzon beeinflusst, wird erwartet, dass er das Land bis Mittwoch verlässt. Danach werden die Ostwinde aus dem Pazifik bis Freitag das Wetter bestimmen.
In Bezug auf die tropische Depression Noul (ehemals Kiyapo) teilte die Behörde mit, dass sich das System zuletzt etwa 1.015 Kilometer west-nordwestlich von der extremen Nordspitze Luzons außerhalb des philippinischen Verantwortungsbereichs befand. Das Tief hat maximale Windgeschwindigkeiten von 55 km/h und Böen von bis zu 90 km/h. Es hat keinen Einfluss mehr auf das philippinische Staatsgebiet.
Aktuell gilt keine Sturmwarnung für die Küstengebiete des Landes. Dennoch wird Fischern geraten, insbesondere am Nachmittag und Abend wachsam gegenüber möglichen Gewittern zu bleiben.