Untersuchung nach Fischsterben in Laguna de Bay eingeleitet
In den Gewässern der Laguna de Bay vor der Gemeinde Pililla in der Provinz Rizal ist es zu einem massiven Fischsterben gekommen. Nachdem am 21. Juli 2026 tote Fische gesichtet worden waren, führten die philippinische Küstenwache (Philippine Coast Guard, PCG) und das Büro für Fischerei- und Aquatische Ressourcen (Bureau of Fisheries and Aquatic Resources, BFAR) am Mittwoch, den 22. Juli, eine gemeinsame Untersuchung vor Ort durch.
Erste Beobachtungen der Küstenwachen-Station in Pililla deuten darauf hin, dass Algenwachstum und deren Zersetzung, erhöhte Wassertemperaturen sowie eine geringe Wind- oder Wasserzirkulation die Ursache sein könnten. Diese Bedingungen könnten den Gehalt an gelöstem Sauerstoff im Wasser verringert und so das Leben im See beeinträchtigt haben. Betroffen sind laut Berichten der lokalen Fischer vor allem Bighead-Karpfen und Bangus (Milchfische).
Um das Ausmaß des Vorfalls zu bestimmen und Daten für die technische Bewertung durch das BFAR-Rizal zu sammeln, setzte das Team unter anderem Drohnen ein. Die Fischer berichteten zudem von sichtbaren Veränderungen im Erscheinungsbild des Wassers und äußerten Besorgnis über die Auswirkungen auf ihre Existenzgrundlage. Die vorläufigen Ergebnisse der Küstenwache stehen noch unter dem Vorbehalt der abschließenden technischen Bewertung durch das BFAR. Der Vorfall wurde zudem der Laguna Lake Development Authority (LLDA) zur Überwachung und Einleitung entsprechender Maßnahmen gemeldet.