Untersuchung der Carbon-Markt-Sanierung nach Audit-Mängeln eingeleitet
Im Zusammenhang mit dem Sanierungsprojekt des Carbon JVA eingeleitet. Hintergrund ist ein Bericht der Rechnungsprüfungsbehörde Commission on Audit (COA), der erhebliche Unregelmäßigkeiten bei den garantierten Zahlungen und der finanziellen Grundlage des Projekts aufzeigt.
Der Stadtrat von Cebu City hat einen umfassenden Antrag verabschiedet, der das Büro des Bürgermeisters, das Auswahlkomitee und das Schatzamt dazu verpflichtet, Dokumente zur Erläuterung der Formel für die Umsatzbeteiligung vorzulegen. Zudem wurde ein spezieller Prüfungsausschuss eingerichtet, um die vertraglichen Bedingungen zu untersuchen. Der Stadtrat möchte damit die Vereinbarung zwischen der Stadtverwaltung und der Megawide Construction Corp. genau unter die Lupe nehmen.
Die Prüfbehörde COA kritisierte insbesondere, dass für die jährliche garantierte Zahlung in Höhe von 50 Millionen Pesos keine ausreichende Grundlage existiert. Es fehle an dokumentierten Finanzanalysen, Bewertungen der Vermögenswerte oder Studien zur Wirtschaftlichkeit, die zum Zeitpunkt der Vertragserstellung im Jahr 2021 hätten vorliegen müssen. Zudem stellte die COA fest, dass die Stadt für die Jahre 2023 bis 2025 keine der garantierten Zahlungen erhalten hat, was einem Gesamtrückstand von 150 Millionen Pesos entspricht.
Das Projekt zur Neugestaltung des Carbon-Marktes wurde im Januar 2021 genehmigt und im Juni 2022 angepasst, wobei die Projektkosten von 5,5 Milliarden auf 8 Milliarden Pesos stiegen. Im Gegenzug für die jährliche Garantie von mindestens 50 Millionen Pesos, mit einer geplanten Steigerung von 10 Prozent ab dem elften Jahr, erhielt der private Partner das Recht, Einnahmen aus verschiedenen Vermögenswerten im Sanierungsgebiet einzuziehen.
Das beteiligte Unternehmen Cebu2World Development Inc. erklärte, dass man bisher noch keine offizielle Kopie des COA-Berichts erhalten habe. Man werde sich nach Erhalt der Dokumente an die zuständigen Abteilungen der Stadtverwaltung wenden, um die Bedenken in den entsprechenden Gremien zu klären.
Neben den Unregelmäßigkeiten im Joint Venture identifizierte die COA auch Probleme bei den Marktnutzern vor Ort. Bei 188 Marktstandbesitzern wurden Mietrückstände, Zuschläge, Zinsen und Gebühren für die Müllentsorgung in Höhe von insgesamt etwa 5 Millionen Pesos festgestellt, was Forderungen nach einer strengeren Durchsetzung der Mietverträge laut sich zog.
Quellen
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