Gesellschaft

Unregelmäßigkeiten bei SEA Games 2019: Ermittlungen gegen Verantwortliche laufen an

Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei den Southeast Asian Games (SEA Games) im Jahr 2019 bereitet das National Bureau of Investigation (NBI) die Vorladung wichtiger Funktionäre des Organisationskomitees (PhiSGOC) vor. Die Ermittlungen betreffen die Vorbereitungen für das Sportereignis, das unter anderem in der New Clark City stattfand.

A basketball court in the sand on a small island in the Philippines.
Symbolbild: Envato

Vince Dizon, der DPWH, äußerte sich am 20. Juli zu den laufenden Untersuchungen. Dizon, der während der Spiele als Präsident und CEO der Bases Conversion and Development Authority (BCDA) tätig war, erklärte, er werde mit den Behörden kooperieren, sollten ihm Vorladungen zugestellt werden. Er betonte, dass er ein reines Gewissen habe und von der Qualität der errichteten Sportanlagen überzeugt sei.

Der Minister verwies darauf, dass gegen ihn und andere ehemalige Beamte bereits im Dezember 2021 ein Verfahren durch das Büro des Ombudsmanns eingestellt worden war, da kein hinreichender Tatverdacht bestand. Er verteidigte die Infrastrukturprojekte in der New Clark City und hob hervor, dass die Einrichtungen seit den Spielen 2019 international Anerkennung gefunden hätten. Die Anlagen werden heute unter anderem von der National Academy of Sports genutzt und dienen regelmäßig als Austragungsort für Sportwettbewerbe sowie Kongresse.

Neben dem NBI hat auch das Büro des Ombudsmanns angekündigt, die Unterlagen zu den Beschwerden über die Unregelmäßigkeiten aufgrund neuer Informationen erneut zu prüfen.

Quellen