Gesellschaft: Cebu

Unbefugte Rückwärtswarner an Stadtbussen in Cebu City führen zu Disziplinarverfahren

Während einer Beerdigung in Cebu City zeigte ein Video in den sozialen Medien einen Stadtbus, der ein anstößiges, nicht standardisiertes Geräusch abgab. Der betreffende Rückwärtswarner war von einem der Fahrer privat erworben worden und hatte zu einem Disziplinarverfahren gegen fünf Fahrer der städtischen Busflotte und einen Elektriker geführt.

Team of Engineers Inspecting Port Infrastructure TogetherImage-Source
Symbolbild: Envato

Die eigenmächtige Installation von Rückwärtswarnern an Fahrzeugen der Stadtverwaltung, ohne die erforderlichen Genehmigungen einzuholen, war der Hintergrund für die Untersuchung. Ein Bericht des Department of General Services (DGS) vom 20. Juli 2026 legt nahe, dass die Beteiligten wegen Verstößen gegen die Verwaltungsvorschriften belangt werden sollten.

Die Ermittler stellten fest, dass die Modifikationen zwar primär darauf abzielten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Fahrer und der Elektriker jedoch die offiziellen Dienstwege umgingen. Laut den Untersuchungsergebnissen hatten die fünf Fahrer die Installationen ohne Zustimmung ihrer Vorgesetzten oder der Abteilungsleitung veranlasst.

Die Fahrer begründeten ihr Handeln mit der schlechten Sicht nach hinten und den toten Winkeln der Busse, was das Unfallrisiko für Fußgänger und kleinere Fahrzeuge erhöhe. Vier der Fahrer hatten dabei Standard-Warnsignale aus ausgemusterten Stadtbussen verwendet, die das übliche elektronische Piepsen von sich gaben. Der Fahrer, der den anstößigen Ton installierte, soll trotz wiederholter Hinweise von Kollegen, das Gerät durch einen Standardwarner zu ersetzen, an der Nutzung festgehalten haben.

Der zuständige Elektriker der Reparaturabteilung des DGS hatte die Geräte auf Wunsch der Fahrer montiert, ohne eine vorherige Genehmigung einzuholen. Die Ermittler fanden keine Belege dafür, dass Regierungsgelder veruntreut wurden oder die Beteiligten einen persönlichen finanziellen Vorteil aus den Installationen gezogen hatten.

Dennoch wird zwischen den Verantwortlichkeiten unterschieden: Während die vier Fahrer, die Standardgeräte aus Altbeständen nutzten, aus Sicherheitsbedenken handelten, wird die Situation des Fahrers mit dem nicht standardmäßigen Alarm separat betrachtet.