Überschwemmungen in Sarangani durch Monsun und Tiefdruckgebiet Kiyapo
Anhaltende mäßige bis starke Regenfälle durch den Südwestmonsun (Habagat), die durch das tropische Tiefdruckgebiet Kiyapo am Donnerstag, den 23. Juli, verstärkt wurden, haben in mehreren Gemeinden der Provinz Sarangani zu Überschwemmungen und steigenden Flusspegeln geführt.
PDRRMO waren bis Donnerstagabend um 20:00 Uhr insgesamt 203 Familien von den Wetterereignissen betroffen. Davon suchten 101 Familien Notunterkünfte in Evakuierungszentren in den Gemeinden Maasim, Maitum und Alabel auf.
In Maitum erreichten vier große Flüsse die Alarmstufe Rot. Das Überlaufen der Flüsse führte zur Überflutung tiefer gelegener Siedlungen. Zudem wurden in Glan, Maasim, Alabel und Maitum Überschwemmungen sowie wetterbedingte Zwischenfälle gemeldet. Umgestürzte Bäume beeinträchtigten den Verkehr und stellten eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar.
Der Leiter des PDRRMO, Rene Punzalan, erklärte, dass die lokalen Regierungen umgehend präventive Evakuierungen eingeleitet, Schnelleinsatzteams (QRTs) entsandt und die Überwachung von Flüssen sowie erdrutschgefährdeten Gebieten intensiviert haben. In Maitum wurden Schäden an vier Häusern registriert. Zudem kam es in mehreren Gemeinden zu vorübergehenden Stromausfällen, die jedoch bis zum späten Abend größtenteils wieder behoben werden konnten.
Die Infrastruktur ist teilweise schwer beeinträchtigt. Die Aquino-Brücke in Glan, die Kumaba-Brücke in Maasim, die Sapu-Masla-Brücke in Malapatan sowie verschiedene Abschnitte der Nebennationalstraße zwischen Maitum und Lake Sebu sind unpassierbar oder nur eingeschränkt zugänglich. Das DPWH Region 12 meldete jedoch, dass die Kumaba-Brücke im Barangay Kanalo in Maasim für den einspurigen Verkehr aller Fahrzeugtypen wieder geöffnet wurde. Wartungspersonal und schweres Gerät sind vor Ort, um Reparaturen durchzuführen und die Sicherheit zu gewährleisten.
Aufgrund der Wetterlage wurden in Alabel, Glan, Maasim, Kiamba und Maitum die Schulen geschlossen. Zudem stellten die Provinzregierung von Sarangani sowie die Gemeinden Alabel, Maasim und Malapatan den Betrieb in den Regierungsbehörden ein. Bisher wurden keine Todesfälle, Erdrutsche, Schäden an staatlichen Einrichtungen oder Verluste in der Landwirtschaft gemeldet. Die Behörden mahnen die Bewohner, insbesondere in der Nähe von Flüssen, zur Wachsamkeit und zur Einhaltung der Anweisungen der lokalen Verwaltungen.
Quellen
Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.