Traditionelle Tänze im Fokus der Feierlichkeiten zum Monat der Sprache in Lapu-Lapu City
EditIm Rahmen der Feierlichkeiten zum „Buwan ng Wika“ 2026 in Lapu-Lapu City standen traditionelle Volkstänze im Mittelpunkt der kulturellen Veranstaltungen. Mitglieder verschiedener Frauenvereinigungen präsentierten bei einem Wettbewerb verschiedene Tänze, die als einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten galten.
Den ersten Platz sicherte sich der Zweig der Kalipunan ng Liping Pilipina (KALIPI) aus Barangay Punta Engaño. Die Gruppe überzeugte mit einer Darbietung des „Tiklos“, einem traditionellen Bauern- und Gesellschaftstanz der Waray-Kultur, der seinen Ursprung in Leyte hat. Dieser Tanz verkörpert den Geist des „Bayanihan“, also der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit.
Historisch gesehen versammelten sich Dorfbewohner in Leyte, um schwere Arbeiten wie das Roden von Wäldern oder den Hausbau ohne monetäre Entschädigung zu verrichten. Während der Pausen feierten sie gemeinsam mit Musik, Tanz und lokalem Wein, um sich auszuruhen.
Weitere Preisträger des Wettbewerbs waren die AKO-Babae Federation aus Barangay Pusok, die den ersten Platz belegte, sowie die Gruppen Ako Babae und Kalipi kababayen-an aus Barangay Poblacion, die sich den zweiten Platz sicherten. Insgesamt nahmen fünf Gruppen an dem Wettbewerb teil und zeigten unter anderem Tänze wie Tiklos, Palayok, Itik-Itik und Ifugao.
Die dreitägige Veranstaltung fand vom 19. bis 21. August in der MEZ2 Estate bei „The Outlets“ statt. Neben den kulturellen Darbietungen wurden auch lokale Produkte ausgestellt, darunter Erzeugnisse der Frauenvereinigungen der Stadt. Garry Lao vom Tourismusamt der Stadt erklärte, dass dies das zweite Jahr sei, in dem die Stadtverwaltung die Feierlichkeiten zum Monat der Sprache und zur Förderung philippinischer Produkte („Gawang Produktong Pilipino“) gemeinsam organisiert.
Dr. Sinfronia Berlin, die zuständige Aufsichtsperson der öffentlichen Schulen von Lapu-Lapu City, rief Eltern dazu auf, den jüngeren Generationen Stolz auf ihre Dialekte, lokalen Tänze und Produkte zu vermitteln. Stadträtin Anabeth Cuizon ergänzte dazu, dass man sich nicht schämen sollte, die eigene Sprache Bisaya zu sprechen, selbst wenn das Gegenüber nur Englisch beherrscht.





