Gesundheit: Landesweit

Tagum City verabschiedet neue Verordnung zur psychischen Gesundheit

Die Stadtverwaltung von Tagum hat eine wegweisende Verordnung zur psychischen Gesundheit verabschiedet, um die psychosoziale Versorgung der Bevölkerung zu stärken. Das Stadtratgremium (Sangguniang Panlungsod) stimmte während seiner 50. regulären Sitzung am 20. Juli 2026 in der zweiten und finalen Lesung für die Maßnahme.

Smiling Woman Nurse Holding Water Bottle OutdoorsDragonImages
Symbolbild: Envato

Die Verordnung wurde maßgeblich von der Stadträtin Ciara Isabelle L. Uy-Salazar, der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, entworfen und eingebracht. Ziel ist die Etablierung eines umfassenden, gemeindebasierten Systems, das eine zugängliche und inklusive Versorgung für alle Einwohner von Tagum sicherstellt. Die Regelung basiert auf dem philippinischen Mental Health Act (Republic Act No. 11036).

Zu den Kernpunkten der Verordnung gehört die Integration psychischer Gesundheit in die primäre Gesundheitsversorgung sowie der Ausbau psychosozialer Unterstützungsangebote. Zudem sollen Überweisungssysteme geschaffen und das Bewusstsein für mentale Gesundheit in Schulen, am Arbeitsplatz und in der Gemeinschaft gefördert werden. Um die Umsetzung zu koordinieren, werden ein städtischer Rat für psychische Gesundheit sowie eine technische Arbeitsgruppe eingerichtet. Diese sollen mit Regierungsbehörden, Fachkräften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem ATIMAN Center zusammenarbeiten, welches kostenlose psychologische Hilfe und Unterstützung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen anbietet.

Neben Bildungsmaßnahmen und Programmen zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz sieht die Verordnung auch Antidiskriminierungsmaßnahmen und eine rechtebasierte Versorgung vor. Für die Implementierung der neuen Programme wurden 2 Millionen Pesos bereitgestellt.

Quellen: Mindanao Times / Autor & Redaktion: (Cebu City seit 2014) · anhand dieser Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.