Studie: Leptospirose-Fälle steigen nach Überschwemmungen deutlich an
EditKurzmeldung
Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen ist auf den Philippinen mit einem Anstieg der Leptospirose-Infektionen zu rechnen. Epidemiologische Daten zeigen, dass die Krankenhauseinweisungen aufgrund dieser Krankheit etwa zwei Wochen nach starken Niederschlägen ihren Höhepunkt erreichen, da Überschwemmungen als einer der entscheidenden Faktoren für die Übertragung gelten.
Eine im Fachjournal Emerging Infectious Diseases veröffentlichte Studie der Polytechnic University of the Philippines belegt, dass es im Land häufig zu Ausbrüchen kommt, die einige Wochen nach den durch den Monsun Habagat verursachten Überschwemmungen auftreten. Der Biologe Ryan Labana ist einer der Autoren der Untersuchung.
Die aktuelle Datenlage des Gesundheitsministeriums (Department of Health, DOH) unterstreicht die Gefahr: Zwischen Januar und Juli 2025 wurden landesweit 3.037 Fälle von Leptospirose registriert. Davon entfielen allein 1.114 Fälle auf die erste Woche nach Beginn der Regenzeit.






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