Politik: Cotabato

Bangsamoro-Partei fordert NBI-Untersuchung zu Gewalt bei ersten Parlamentswahlen

Bei den ersten Parlamentswahlen in der Bangsamoro-Region kam es zu gewaltsamen Vorfällen, bei denen vier Menschen ums Leben kamen und 19 weitere verletzt wurden. Ein Teil der Gewalt ereignete sich in Cotabato City an der Pilot Central Elementary School, wo es am Vorabend der Wahlen zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern rivalisierender politischer Lager kam, die in einem Schusswechsel mündete. Bei diesem Vorfall starben drei Personen und drei weitere wurden verletzt, nachdem gegenseitige Anschuldigungen über Wahlgewalt zu Unruhen geführt hatten.

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Quelle: PIA

Die United Bangsamoro Justice Party (UBJP) hat das National Bureau of Investigation (NBI) aufgefordert, die Vorfälle während der ersten Parlamentswahlen in der Bangsamoro-Region zu untersuchen. In einem Schreiben vom 15. September betonte die Partei, dass trotz des weitgehend erfolgreichen Ablaufs der Wahlen die verlorenen Menschenleben und die Verletzten nicht ignoriert werden dürften. Die UBJP erklärte, dass unter den Opfern auch Unterstützer der eigenen Partei seien.

Nach Angaben der Wahlkommission (Comelec) kam es im Rahmen der Wahlperiode zu diesen gewaltsamen Vorfällen. Die Partei hofft nun auf eine ordnungsgemäße Aufklärung, damit die Opfer und ihre Familien die gebührende Gerechtigkeit erfahren. Vertreter der UBJP trafen sich zu diesem Zweck mit dem Direktor des NBI, Melvin Matibag, sowie weiteren Beamten der Behörde.

Die UBJP drückte die Hoffnung aus, dass das NBI die Vorfälle weiter prüft und zur Klärung der Fakten beiträgt. Es sei entscheidend, dass diese Fälle nicht einfach beiseitegeschoben werden, nur weil die Wahlperiode beendet ist. Das Bangsamoro-Parlament setzt sich aus insgesamt 80 Sitzen zusammen, aufgeteilt in 40 Parteivertreter, 32 Distriktvertreter und 8 Vertreter verschiedener Sektoren.

Die Comelec gab am vergangenen Donnerstag bekannt, dass alle gewählten Kandidaten bereits offiziell proklamiert wurden.